Wien: Kunstwerke ab 9,90 Euro
4 11 2008
“Wir geben dem Kunstmarkt einen völlig neuen Spin”, sagt Christian Smretschnig, der M-ARS im April 2007 gegründet hat. Den Unterschied zum etablierten Galeriebetrieb definiert er so: “Eine Atmosphäre ohne Barrieren zwischen Kunstschaffenden und Kunstinteressierten.” Was findet sich in den Regalen? Bilder, Fotografien, Objekte, Zeichnungen, Drucke und Videokunst, die vorab von einer 50-köpfigen Jury, bestehend aus Kunsthistorikern, Künstlern, Kuratoren österreichischer Museen und Professoren der Kunstuniversitäten, ausgewählt wurden. Die zeitgenössischen Werke – natürlich alles Originale – sind wie in einem echten Supermarkt mit Strichcodes versehen, die Preise liegen zwischen 9,90 und 899,90 Euro, und an der Kasse soll sogenannte Quengelware - nur diesmal eben Kunst statt Kaugummis – zu Spontankäufen verleiten. Im Gegensatz zu Galerien und Museen gibt es tatsächlich keine Schranken: freier Eintritt, keine Aufpasser, offen ausgezeichnete Preise und fachliche Beratung nur auf ausdrücklichen Wunsch.
Foto © M-ARS – Der Kunstsupermarkt, www.M-ARS.at





