21
02
2009
Letztes Mal in Vienna hat mir ein Freund und echter Wiener einen Hotel-Geheimtipp verpasst, der es in sich hatte. “Eine kleine Pension, sehr charmant, ein bisschen schrullig” war die Ansage. Da saß ich dann, auf grauem Industrie-Teppichboden, in der Ecke eine Plastikdusche und ein paar Handtücher, die bis auf das tragende Netz vom Frottee befreit waren, das Ganze untermalt vom Straßenlärm der angrenzenden Kreuzung. Ach ja: Die Toilette war ein Original aus den 50ern und natürlich auf dem Gang. Soviel zum Thema “Hotel-Geheimtipps”. Am schlechtesten kennen wahrscheinlich die Bewohner einer Stadt ihre Hotels. Deswegen kommt hier, von mir, ein echter Travel-In-Style-Tipp. Okay, 265 Euro fürs Doppelzimmer sind enorm, aber Das Triest ist es wahrscheinlich wert. Wo vor 300 Jahren die Postkutschen beladen wurden, wird heute cooler, dezenter, kosmopolitischer Hotelschick kultiviert. Merken für den nächsten Wien-Besuch! Foto © www.dastriest.at
Sonstige Angebote rund um das Thema “Hotel in Wien Angebot” finden Sie bei wien.info.
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Kategorien : Hotel Das Triest, Hotel Wien, Hotels, Wien
28
12
2008
Kein Paradox, sondern durchaus möglich, wie die Wiener immer wieder beweisen. Zum Beispiel beim Rosenball, der seit 18 Jahren parallel zum Wiener Opernball stattfindet. Gastgeberin ist die schicke Miss Candy, die auf dem Bild zu sehen ist und von ihren Gästen “Glamouröse Kostümierung oder Abendkleidung” erbittet. Das Motto im vergangenen Jänner lautete “Black Pearls”, 2009 steigt der Rosenball am 19. Februar. Das extrem schicke Barock-Palais Auersperg wird von DJs beschallt und überhaupt sind Glamour und Kostüme einfach eine lässige Kombi. Gilt übrigens auch für den alljährlichen Wiener Life Ball (www.lifeball.org), den man in diesem Zusammenhang kurz erwähnen muss. Am 16. Mai 2009, Tickets hochbegehrt. Infos & Foto © www.heaven.at/_rosenball
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Kategorien : Österreich, Wien
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12
2008
Wenn Museum und Mode sich treffen: Im erwiesenermaßen sehr lässigen Wiener MuseumsQuartier (www.mqw.at) können progressive Fashionistas vom 23. bis 26. April 2009 bei der Ausstellung “Modepalast” shoppen, bis die Wärter schräg schauen. Junge österreichische und internationale Labels zeigen und verkaufen dort Schmuck und coole Schnitte. Infos & Foto © www.modepalast.com
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Kategorien : Small Talk, Wien
8
11
2008
Restaurant-Konzepte können nicht ausgefeilt genug sein denkt mancher Geschäftsgründer. Francisek Trzesniewski hatte 1902 noch keine Ahnung von Systemgastronomie und eröffnete Wiens Trzesniewski-Stammhaus in der Dorotheergasse. Bei Trzesniewski gibt es Schwarzbrot und eine Auswahl von 21 Aufstrichen. Dazu traditionell ein Pfiff - ein Achtel Bier - das Francisek nebenbei erfindet. “Die unaussprechlich guten Brötchen” bekommt man mittlerweile in acht Wiener Filialen. Das Foto zeigt die Variante “Gervais mit Zwiebel”. www.trzesniewski.at
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Kategorien : Blog, Wien
8
11
2008
Die Liege-Restaurants der Welt haben soeben einen Neuzugang bekommen: Den Phoenix Supper Club Vienna. Für 69 Euro plus Getränke kann man auf weißen Betten dinnieren und sich dabei von einer Show entertainen lassen. Los ging der Hype um die Fressgelage 1999 mit dem Amsterdamer Supperclub (Foto), den es mittlerweile in Rom, San Francisco und Istanbul gibt. Der Bed Supperclub in Bangkok machte ebenfalls weltweit Furore. Nicht zu vergessen: Das Münchner Nektar, Berlins Bungaluu und Spindler&Klatt. Ich persönlich bevorzuge Essen im Sitzen mit Schuhen und Gesprächen, aber der ungebremste Erfolg des Liege-Dinners spricht ja für sich. Und Massagen gibt es zwischendurch auch noch. Wenn man Pech hat, ging der eigenen Kopfmassage eine Fußmassage voraus - ohne Händewaschen. Und wenn man Glück im Unglück hat - so erging es einem Freund von mir - war ein Star der Fuß-massierte, der gerade “Das Parfum” in München drehte. “Wenigstens habe ich den Fußpilz von Dustin Hoffmann am Kopf”, lautete der trockene Kommentar des Betroffenen.
Supperclub, Amsterdam, Rom, San Francisco, Istanbul: www.supperclub.nl
Bed Supperclub, Bangkok: www.bedsupperclub.com
Nektar, München: www.nektar.de
Spindler&Klatt und Bungaluu, Berlin: www.spindlerklatt.com, www.bangaluu.com
Phönix Supperclub Vienna, Wien: www.phoenix-supperclub.com
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Kategorien : Blog, Österreich, Istanbul, Wien, Berlin, München
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11
2008
“Wir geben dem Kunstmarkt einen völlig neuen Spin”, sagt Christian Smretschnig, der M-ARS im April 2007 gegründet hat. Den Unterschied zum etablierten Galeriebetrieb definiert er so: “Eine Atmosphäre ohne Barrieren zwischen Kunstschaffenden und Kunstinteressierten.” Was findet sich in den Regalen? Bilder, Fotografien, Objekte, Zeichnungen, Drucke und Videokunst, die vorab von einer 50-köpfigen Jury, bestehend aus Kunsthistorikern, Künstlern, Kuratoren österreichischer Museen und Professoren der Kunstuniversitäten, ausgewählt wurden. Die zeitgenössischen Werke – natürlich alles Originale – sind wie in einem echten Supermarkt mit Strichcodes versehen, die Preise liegen zwischen 9,90 und 899,90 Euro, und an der Kasse soll sogenannte Quengelware - nur diesmal eben Kunst statt Kaugummis – zu Spontankäufen verleiten. Im Gegensatz zu Galerien und Museen gibt es tatsächlich keine Schranken: freier Eintritt, keine Aufpasser, offen ausgezeichnete Preise und fachliche Beratung nur auf ausdrücklichen Wunsch.
Foto © M-ARS – Der Kunstsupermarkt, www.M-ARS.at
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Kategorien : Österreich, Small Talk, Wien
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11
2008
Seit dem 8.8.08 gibt es dieses fernöstlich angehauchte Spa-Ressort in der Nähe von Wien. Das Asia Resort Linsberg liegt in der so genannten Buckligen Welt (Sic!), einer Hügellandschaft. 15000 Quadratmeter ist der Thermal- und Spa-Bereich groß mit 1430 Quadratmeteren Wasserfläche. Not too bad würde ich sagen. Die Zimmer sind schick, das Auge muss sich auch nicht umgewöhnen, sie entsprechen den heutigen Designstandards - dezent, in beige und braun gehalten mit organischen Formen usw. usw.Das Eröffnungsangebot ist nicht schlecht: Zwei Nächte für zwei inklusive Vollpension für 410 Euro. Foto © www.linsbergasia.at
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Kategorien : Österreich, Hotels, Wien
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03
2008
Das gibt’s aber wirklich nur in Wien, der Stadt mit der wahrscheinlich höchsten Pensionsdichte Europas. Die schicke Hotelpension Altstadt Vienna ist ganz klassisch auf mehreren Etagen eines alten Patrizierhauses verteilt. Auch hier gab es 2006 eine Neuerung: der Südtiroler Star-Architekt Mattheo Thun ließ sich von der Belle Epoque und der damals schaffenden Kurtisane Josefine Mutzenbacher inspirieren und entwarf acht Zimmer und eine Suite in dunklen Tönen, mit gestreiften Seidentapeten und Badewannen im Raum. Aber auch die restlichen Zimmer, die Classic Rooms (Foto), des 1991 eröffneten Hotels sind dank Flügeltüren, altem Parkett und heller, moderner Einrichtung angenehm zu bewohnen. Was das Altstadt Vienna aber wirklich einzigartig macht, ist die Führung. Im roten Salon ist das Team der Hotelpension jederzeit anzutreffen, serviert nachmittags Tee am offenen Kamin, hilft eine Opernkarte zu bekommen oder philosophiert mit den Gästen über die ausgestellten Kunstwerke – Originale von Niki de Saint Phalle über Annie Leibowitz bis Andy Warhol. Very special!
Infos: Insgesamt 42 Zimmer und Suiten. Einzelzimmer ab 109 Euro, Doppelzimmer ab 139 Euro, Frühstück inklusive. Ruhig und zentrumsnah in der Wiener Altstadt gelegen, am Spittelberg, dem Künstlerviertel Wiens. Hotel Altstadt Vienna, Kirchengasse 41, 1070 Wien, Tel. 0043/1/5226666, www.altstadt.at
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Kategorien : Österreich, Hotels, Wien
11
03
2008
Robert Hollmann heißt der Herr des Hauses in der Wiener Altstadt. Der gelernte Koch ist in der ganzen Welt herumgekommen, hat schließlich 2003 sein eigenes Haus eröffnet und mit Hilfe seiner Hospitality-Erfahrungen perfektioniert. Neben zeitgenössischem Interior und der guten Lage gibt es viele Specials zu bestaunen. Das Frühstück wird individuell zubereitet (es gibt tatsächlich kein Büffet), auf Wunsch bekocht der Hausherr seine Gäste, die wiederum Gäste einladen dürfen. Es gibt ein kleines Spa, einen Salon mit Teewagen und Bar zur Selbstbedienung, offenem Kamin, Klavier und einer kleinen Bibliothek. Hollmann-Gäste cruisen außerdem auf Wunsch mit edlen Leihfahrrädern durch die City (33 Euro pro Tag). Das Konzept ist sehr individuell, die Umsetzung extrem elegant. Unbedingt früh reservieren, denn die Zimmer sind begehrt. Kein Zimmer mehr bekommen? Ein bisschen Hollmann kann sich der werte Wien-Besucher im Hollmann Salon, dem 2006 eröffneten Restaurant des Meisters holen (www.hollmann-salon.at).
Infos: Insgesamt 16 Zimmer, ab Mai 2008 23 Zimmer. Doppelzimmer bzw. Einzelzimmer ab 140 Euro, Frühstück inklusive. Zentral in der Wiener Altstadt gelegen, zwischen Stephansdom und Schwedenplatz. Hollmann Beletage, Köllnerhofgasse 6, 1010 Wien, Tel. 0043/1/9611960, www.hollmann-beletage.at
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Kategorien : Österreich, Hotels, Wien
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03
2008
Sir Terence Conran war am Werk und hat in der historischen Bausubstanz eines alten Pferdebahnhofs, in dem vor 300 Jahren die Kutschen nach Triest beladen wurden, ein schickes Meisterstück hingelegt. Übrigens das erste Hotel der Design-Koryphäe. Was er erschaffen hat? Ein cooles, dezentes und kosmopolitisches Haus, das zudem das 2-Hauben-Restaurant Collio und die Silver Bar beherbergt. Zu den Specials des 2006 eröffneten Hotels zählen außerdem ein Innenhof-Garten, Concierge-Service und ein kleiner Fitnessraum mit Sauna.
Infos: Insgesamt 29 Zimmer und 13 Suiten. Einzelzimmer ab 212 Euro, Doppelzimmer ab 273 Euro, Frühstück inklusive. In der Innenstadt gelegen, nahe dem Karlsplatz, wenige Minuten vom Zentrum entfernt. Das Triest, Wiedner Hauptstr. 12, 1040 Wien, Tel. 0043/1/589180, www.dastriest.at
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Kategorien : Österreich, Hotels, Wien