Urlaubsärgernisse - die dreistesten Tricks der Taschendiebe

14 04 2011

Da passt man nur einen Moment nicht auf und dann sind Geld und Handy weg. Ein Taschendiebstahl kann einem den Urlaub ganz schön versauen, nicht nur wegen dem materiellen Verlust und weil man ohne Bargeld und Karten wenig unternehmen kann, auch weil letztendlich nur negative Erinnerungen an die Reise haften bleiben.Dass die Geldbörse im Gedränge verschwand oder das Auto aufgebrochen wurde, sind typische Geschichten aus dem Urlaub. Spanien und Frankreich sind da nicht unbedingt gefährlicher als Deutschland oder die Schweiz.Besonders gemein sind die Tricks der Taschendiebe, wenn sie die Hilfsbereitschaft der Opfer ausschlachten. Das geht natürlich einfacher, wenn man die gleiche Sprache spricht.Selbstverständlich ist nicht jeder, der mit einem Stadtplan in der Hand durch eine Großstadt läuft, ein Dieb. Die Freundlichkeit einem verirrten Touristen den Weg zu zeigen, kann Sie aber unter Umständen teuer zu stehen kommen, denn während man sich selbst auf der Karte zu orientieren sucht, schlägt der Gauner unter Umständen schon zu. Das soll allerdings nicht heißen, dass man vorsichtshalber niemanden mehr helfen soll, aber aufmerksam zu sein lohnt sich in jedem Fall, denn der “Stadtplan-Trick” wurde schon mehr als nur einmal angewendet.Vom “Klopfer-Trick” spricht man, wenn der Täter von außen an die Fensterscheibe eines wartenden Zuges klopft und um eine Auskunft bittet. Ein Komplize kann sich in der Zwischenzeit mit dem Gepäck davon machen.Die Taschenträger warten zwischen Bahnhof und Hotel. Frankfurt, aber auch alle anderen Messe-Standorte und Großstädte haben das Problem, dass gerade ausländische Geschäftsleute es gewöhnt sind, das Kofferkulis das Schleppen der schweren Gepäckstücke übernehmen. Das tun auch ihre unehrlichen Kollegen, es kann aber sein, dass sie die Besitzer dann auch um Geldbörse, iPhone und Schmuck erleichtern.



Das Anti-Ziel: Ägypten

16 11 2008

Okay, meine Ablehnung gegen Ägypten gründet nur auf abschreckenden Augenzeugenberichten. Deswegen hier und jetzt: Vorurteile beiseite und Fakten bzw. Fotos sprechen lassen. Die Fratze des ägyptischen Pauschaltourismus’ kann man derzeit in Wien betrachten. Luxushotels mit klingenden Namen wie Sultan’s Palace, Sindbad, Sunestra und Magic Life Imperial sollten auf der ägyptischen Halbinsel Sinai Urlaubsträume zwischen Baden und Buffet wahr werden lassen. Doch nein, das Geld ging aus, die Gäste blieben aus und zurück nur ein paar Beton-Gerippe. Das Künstlerduo Haubitz+Zoche hat die bizarren Gebilde fotografiert. Bis 12. Mai sind die Bilder im Architekturzentrum Wien zu sehen. Mehr Infos unter: www.azw.at. Foto © Haubitz+Zoche.