Furnace Creek Ranch -
an Tagen wie diesem..

3 02 2009

.. im Winter, wenn in der Arbeit alles schief läuft, die Wohnung ein einziges Chaos ist und auch sonst vieles anders läuft, als man es sich wünscht, empfehle ich, sich an Angenehmes zu erinnern. Mir fällt spontan die Wüste ein, das Death Valley, wo ich auf der Furnace Creek Ranch eine der erinnerungswürdigsten Nächte meines Lebens hatte. Nein, nicht was so mancher jetzt denkt. Sondern im beheizten Pool, auf einer uralten Ranch, unter dem Sternenhimmel der bizarrsten Landschaft der Welt mit einer Freundin die ganze Nacht verbracht. Die Furnace Creek Ranch datiert auf 1880, ich denke, dass sie in den 50ern in ein Hotel umgewandelt wurde. Daher rührt wohl der schrulligste Cheap-Hotel-Charme, den man sich vorstellen kann. Von der geblümten Polyester-Tagesdecke bis hin zum Old-School-Phone (Foto). Sollte es irgendjemanden mal nach Los Angeles oder Las Vegas verschlagen, unbedingt hinfahren und vorher reservieren, die Zimmer sind begehrt, denn es gibt nur zwei Hotels im Death Valley. Doppelzimmer ab 95 Euro pro Nacht. Infos: www.furnacecreekresort.com. Infos zum Death Valley Nationalpark: de.wikipedia.org/wiki/Death_Valley



Rapper ≠ Hotelier!

27 12 2008

Was lese ich da, Jay-Z, will eine Hotelkette gründen. Den würde ich gleich mal fragen, ob er im grandiosen Scheitern von Nicki Hilton mit ihrem Nicki O South Beach Miami nicht ein leuchtendes Negativbeispiel sieht? Das wurde im November versteigert, gerade mal ein paar Wochen nach Eröffnung. Und ganz ehrlich, ich nehme einem Rapper nicht ab, dass er was von Hotels versteht. Da muss man nur mal MTV Cribs gucken, um da nicht hinzuwollen. Okay, Jay-Zs 40 / 40 Clubs (Foto) laufen ganz gut in New York, Atlantic City, Las Vegas, Tokio und Macau, aber das liegt ja auch nahe: Rapper eröffnet Rap-Club. Ums kurz zu machen: Er hat nach Informationen der New York Post bereits ein Gebäude in Chelsa, NYC am Start, wo für 66 Millionen Dollar das erste J Hotel eröffnen will. Zumindest bringt er sein Geld unters Volk. Foto © www.the4040club.com



Back to Sex

6 12 2008

Las Vegas wird wieder sexy. Im absoluten Club-Hotspot der Stadt, dem Pure im Caesar’s Palace gibt es nicht nur eine Pussycat Dolls Bar, sondern neuerdings auch eine Pussycat Dolls Casino, wo Go-Gos in Käfigen zwischen Roulette-Tisch und Black-Jack-Runde tanzen. Überhaupt wird Las Vegas wieder sexier, es gibt sogar Topless-Pools, also Oben-ohne-Schwimmbäder. Und auch die Shows werden wieder wilder: die Pussycat Dolls sorgen für frivoles Amüsement in ihrem eigenen Club und die Burlesque-Szene hat Vegas zu ihrer neuen Hauptstadt gemacht. Wie und wo genau gestrippt wird, kann man in meinem nächsten Trendreport am Montag in Erfahrung bringen: www.focus.de/reisen/urlaubstipps/trendreport. Foto © www.purethenightclub.com



The Neon Boneyard

2 11 2008

Las Vegas: In der Wüste Nevadas, vor den Toren von Sin City liegt der riesige Neon-Friedhof. Unbedingt sehenswert und irgendwie spooky - nicht die Schilder, sondern was die Menschen so alles erschaffen, um es in kurzer Zeit wieder zu entfernen. Besichtigung nur mit Voranmeldung. Foto & Infos: www.neonmuseum.org