Fünf Bikini-Tipps für den Resturlaub

15 03 2009

Zuhause drückt das Schmuddelwetter auf die Stimmung, und es sind noch einige Tage Urlaub übrig? Dann lautet die Devise: Koffer packen und ab in sonnigere Gefilde! Denn nichts ist schöner als sich am Strand zu aalen, während daheim die Temperaturen sinken. Fünf sonnige Destinationen für den Resturlaub.

Auf Fuerteventura geht der Frühling nie vorbei: Bei 24 Grad Luft- und 21 Grad Wassertemperatur treffen sich Badehungrige und Surfbegeisterte auch im November noch an den kilometerlangen Sandstränden der Kanarischen Insel. Das milde Klima lädt zu langen Spaziergängen über die dunklen Vulkanfelder und die weiten Steppenlandschaften der Insel ein. Aktive Urlauber nutzen die zahlreichen Wassersport-Möglichkeiten. Mit dem Mietwagen lassen sich die reizvollen Ecken der Insel erkunden, wie das grüne Tal Vega del Rio Palma und die schneeweiße Hauptstadt Betancuria.

Sommerliche Temperaturen erwarten Winter-Flüchtlinge auf Gran Canaria. Auch im Winter ist die wilde Natur noch grün und bietet sich für Ausflüge und Wanderungen an. Wasserratten sonnen sich an einem der schönen Strände, wie in der Badebucht Playa de las Burras.

Madeira, die Insel für Naturliebhaber und Wanderer, lockt im Winter mit angenehmen 22 Grad Tagestemperaturen. Die Insel ist bekannt für ihre üppige Vegetation, ihre Blütenpracht und die wildromantische Felsküste. Wer baden will, kann dies in einem der schön angelegten Meerwasser-Schwimmbecken tun. Ansonsten bieten sich im Madeira-Urlaub auch erholsame Spaziergänge und Ausflüge in malerische Bergdörfer und grüne Täler an, die von Funchal, dem Zentrum Madeiras, gut erreichbar sind.

In Ägypten fängt im Oktober die beste Reisezeit an. Tagsüber wird es selten heißer als 25 Grad, nur nachts kühlen die Temperaturen auf 10 Grad ab. Im Ferienparadies Hurghada ist Erholung angesagt: Baden, Faulenzen und die heiße Dezember-Sonne genießen. Nicht entgehen lassen sollten sich Urlauber einen Besuch des orientalischen Markts im Ortszentrum. Tauch-Fans finden hier ihr Dorado.

28 Grad Lufttemperatur und 26 Grad warmes Wasser machen die karibische Insel Barbados im Winter zu einem Ferienparadies. Palmenbesäumte schneeweiße Strände, ein riesiges Angebot an Sportmöglichkeiten und lebhaftes Nachtleben – hier lässt sich der Resturlaub auf angenehmste Art und Weise verbringen. Samstags trifft sich die ganze Insel auf dem flippigen Straßenmarkt der Hauptstadt Bridgetown.



Frachtschiffreisen: Auf dem Containerschiff
über die Weltmeere

20 02 2009

Reisen auf Handelsschiffen finden immer mehr Anhänger - auch ohne Kabinenservice, Showprogramm und Kleidervorschriften. Im Winter bei meterhohen Wellen über den Nordatlantik oder im Sommer einmal quer durchs Mittelmeer - Handelsschiffe bieten eine Vielzahl von weltweiten Reiserouten.

Im Gegensatz zu Luxuslinern ist hier allerdings Anpassung statt Animation gefragt. Dafür sind Frachtschiffreisen günstiger als Kreuzfahrten, es gibt interessante Einblicke in die Arbeit an Deck und Kontakt zu Kapitän und Crew.

Die wichtigste Regel bei Reisen mit Handelsschiffen lautet: Die Fracht bestimmt die Route. Die Passagiere können nur zu Be- und Entladezeiten das Schiff verlassen, Änderungen im Fahrplan sind auch kurzfristig möglich. Wer zu spät von seinem Landausflug zurückkehrt, der sieht im schlimmsten Fall nur noch das Kielwasser. Deswegen zahlen Mitreisende auch eine Deviationsversicherung, die die Kosten für Zeitverluste übernimmt falls etwa wegen einer Erkrankung der Kurs geändert werden muss. Zu den üblichen Tagespreisen, die um die 100 Euro liegen, kommen neben der Versicherung noch Hafengebühren hinzu.

Eine Handvoll Agenturen hat sich auf die Vermittlung dieser alternativen Schiffsreisen spezialisiert - und die werden immer beliebter. “75 Prozent unserer Kunden kommen immer wieder”, sagt Raymund Oberhern, Inhaber von Robmar Seereisen. “Auf Kreuzfahrten bekommen Passagiere immer nur die Filetstücke, bei uns dagegen kann man etwas erleben.” Gegessen wird am Tisch des Kapitäns, und zwar das, was der Schiffskoch zubereitet, eine Speisekarte gibt es nicht; genauso wenig wie Animation an Bord. Dafür haben fast alle Containerschiffe einen Swimmingpool, Fitnessgeräte, Sauna und einen Fernsehraum. Die Kabinen sind oft größer als auf den Kreuzfahrtschiffen, ein eigenes Bad ist Standard.

Es gibt keine Kleidervorschriften an Bord, Anzug und Abendkleid können getrost zu Hause bleiben. Der Kontakt zur Crew ist eng und die Passagiere dürfen sich an Bord frei bewegen. Sie können etwa dem Kapitän bei der Arbeit auf der Brücke zusehen oder sich den Maschinenraum zeigen lassen. Während der Verladungen in den Zielhäfen haben die Gäste Zeit für Landgänge. Stückgutfrachter haben meistens mehrere Tage Aufenthalt, Kühlschiffe und Containerfrachter höchstens einen Tag. Die Auswahl an Reiserouten ist riesig, Frachtschiffe schippern mit den unterschiedlichsten Zwischenstopps über alle sieben Weltmeere. Bei Abenteurern sind vor allem kurze Trips durch die Nord- und Ostsee nach Skandinavien oder Törns durch den Mittelmeerraum beliebt. Genua, Barcelona, Casablanca, Marseille und retour stehen etwa bei einer elftägigen Fahrt über das Mittelmeer auf dem Programm.

An Bord geht es in Genua, die An- und Rückreise organisieren die Gäste selber. Wer in ferne Ozeane stechen und Seeluft auf dem Indischen Ozean, Pazifik oder in der Karibik schnuppern will, sollte entweder viel Zeit mitbringen oder vor Ort an Bord gehen - die Kosten für Hin- und Rückflug addieren sich dann allerdings. Um die 10000 Euro kostet eine Weltreise bei der Reiseagentur Hamburg-Süd: Geankert wird in 17 Welthäfen wie New York, Sydney und Singapur. Das kann dauern, denn einmal rund um die Welt dauert auch per Schiff mindestens 80 Tage.

Anbieter finden sich z.B. hier: www.travelinstyle.de. Weitere empfehlenswerte Reedereien sind Frachtschiff-Touristik, Exhöfter Damm 12, 24404 Maasholm/Ostsee. Tel. 04642/6068. Hamburg-Süd Reiseagentur, Ost-West-Str. 59-61, 20457 Hamburg. Tel. 040/37052-597. Internationale Frachtschiffreisen Pfeiffer, Friedrich-Storck-Weg 18a, 42107 Wuppertal. Tel. 0202/452379. Magellan Travel Services, Ost-west-Str. 70, 20457 Hamburg. Tel. 040/374710-0. NSB Frachtschiff-Touristik, Violenstr. 22, 28195 Bremen. Tel. 0421/33880-20. Reederei Horn-Linie, Süderstr. 75, 20097 Hamburg. Tel. 040/23677-113. Reederei Laeisz, Postfach 401403, 18125 Rostock. Tel. 0381/4584-070. Robmar Seereisen, Mettmanner Str. 212, 42549 Verlbert. Tel. 02051/25-6197. Fachreiseagentur für Seereisen, Strandallee 110, 23667 Scharbeutz. Tel. 04503/73675.



Strandurlaub in der Nachsaison - Sonne satt bis in den Herbst

31 01 2009

Zehn Tipps, wo es rund ums Mittelmeer auch im Oktober noch warm genug zum Baden ist. Die große Sommerhitze ist vorrüber, die Strände sind nicht mehr übervölkert, und die schönsten Ausflugsziele lassen sich mit Muße erleben: Wenn in Deutschland die Temperaturen sinken, beginnt für manche Urlauber rund ums Mittelmeer die schönste Zeit. Diese zehn Urlaubsziele verheißen auch im Herbst noch Sonne satt und warmes Wasser. Hochsommerliches Klima wartet in Israel auf Reisende in der Nachsaison. Im Oktober liegen die Tagestemperaturen bei durchschnittlich noch 33 Grad, das Wasser ist 27 Grad warm. Am Golf von Eilat, dem beliebten Ferienort am Roten Meer, kommen nicht nur Sonnenhungrige auf ihre Kosten. Ein breites Wassersportangebot und Ausflüge zu biblischen Sehenswürdigkeiten locken auch Aktivurlauber an. Das wärmste Wasser am Mittelmeer bietet Zypern. Kein Wunder, dass die Insel auch im Herbst ein beliebtes Reiseziel ist. Für die Insel der Aphrodite sprechen nicht nur 28 Grad Luft- und 25 Grad Wassertemperaturen, sondern auch die gute Meerwasserqualität und die abwechslungsreiche Landschaft. Obstplantagen und terrassenförmig angelegte Weinfelder begleiten Wanderungen und Ausflugsfahrten zu antiken Stätten, in urige Dörfer oder ins Troodos-Gebirge. Bei 28 Grad durchschnittlicher Lufttemperatur und 23 Grad warmem Meerwasser lässt es sich auf KretaGriechenlands heißester Insel, im Herbst gut aushalten. Ausflüge zum 3500 Jahre alten Palast von Knossos oder in die längste Schlucht Europas, die Samaria-Schlucht, sind nicht mehr annähernd so schweißtreibend wie im Hochsommer. Auch Mallorca lässt sich wunderbar im Herbst genießen. Wenn der große Rummel vorrüber ist, entwickelt selbst mancher im Sommer überfüllte Badeort seinen Reiz. Bei angenehmen 23 Grad locken Wandertouren und Fahrradausflüge ins Landesinnere, danach kann man sich im 21 Grad warmen Meer erfrischen. Für abendliche Strandspaziergänge oder das Dinner auf der Hotelterrasse sollte allerdings eine Jacke im Gepäck sein.Auf Lanzarote scheint die Sonne im September und Oktober täglich immer noch durchschnittlich sieben Stunden. Bei 27 Grad Lufttemperatur und 22 Grad warmem Wasser lässt es sich am Strand gut aushalten. Ausflüge zu den Naturwundern der Insel, den Feuerbergen “Montanas del Fuego”, und der berühmten Lagune “El Golfo” sorgen für Abwechslung. Reizvoll ist auch die vielfältige Pflanzenwelt der Kanareninsel. Nur drei Flugstunden entfernt lockt Tunesien Sonnenhungrige mit schönen Sandstränden, Wüstenromanik und orientalischem Flair. Auf der Badeinsel Djerba klettert das Thermometer im September und Oktober bis auf 31 Grad, das Meer ist wohlige 25 Grad warm. Aktivurlauber können sich beim Tennisspielen, Golfen und Reiten austoben. Abwechslung bringt in der malerischen Altstadt von Houmt Souk der dreimal wöchentlich stattfindende Markt. Neun Stunden Sonne täglich, 28 Grad warme Luft und 23 Grad Wassertemperatur machen auch Sardinien zu einem idealen Urlaubsziel in der Nachsaison. Hier gibt es statt Massentourismus weiße Sandstrände, unberührte Natur und die klare Luft der Mittelmeerinsel. Beim Duft von wildem Lavendel und Thymian kann man schöne Wandertouren unternehmen oder beim Tauchkurs, Tennis oder Golf aktiv werden. Malta ist dank subtropischem Klima ganzjährig ein attraktives Reiseziel. Im Oktober erreichen die Tagestemperaturen noch 24, das Wasser 22 Grad. Das Hinterland ist eher karg, dafür kann man sich in die 6000-jährige Geschichte der Insel vertiefen und die gut erhaltenen Festungsanlagen der Hauptstadt Valletta besichtigen. Daneben bringen Ausflüge zur grünen Nachbarinsel Gozo und ein umfangreiches Sportangebot Abwechslung in den Strandurlaub. An der türkischen Ägäisküste strahlt die Sonne auch im Oktober noch neun Stunden am Tag und erreicht Höchstwerte von 25 Grad. Für Wassersportler sind die Buchten von Bodrum ein Windsurfing-Paradies. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das um 1400 erbaute Castell St. Peter machen den kulturellen Reiz der Stadt aus. Abends tobt das Leben in den Clubs und Bars - nicht umsonst wird Bodrum als türkisches St.Tropez bezeichnet. Die südportugiesische Algarve ist bekannt für ihre grandiose Küstenlandschaft: Steile Klippen, feine Sandstrände und bizarre Felsen, dazu blaues Meer und mildes Klima. Das kann man auch im Herbst noch bei Tagestemperaturen um 23 Grad genießen. Und das Wasser ist oft noch angenehme 20 Grad warm. Wenn die sommerlichen Touristenmassen verschwunden sind, weht selbst durch die Gassen von Albufeira noch ein Hauch vom Fischerdorf, das der beliebte Badeort einst war. Abwechslung zum Sonnenbad am Strand bieten Ausflüge zu stillen Dörfern und Städtchen im Hinterland. Sportliche Urlauber kommen vor allem beim Golfspielen auf ihre Kosten.



Schlittenspaß bei 30 Grad

31 01 2009

Rutschpartie mit Nervenkitzel - Sommerrodelbahnen sind ein rasantes Vergnügen für Jung und Alt. Auf einem flotten Schlitten mit Karacho den Berg hinuntersausen - das ist nicht nur im stiebenden Schnee eine Riesengaudi. Som-merrodelbahnen ermöglichen den Nervenkitzel beim Schlittenfahren auch bei schweißtreibenden Temperaturen. Wir stellen einige Bah-nen zwischen Sauerland und Alpen vor. Deutschlands längste Sommerrodelbahn schlängelt sich im oberbayerichen Bad Tölz den Hang des Blombergs hinunter. Sie wurde als eine der ersten Bahnen ihrer Art in Deutschland 1976 erbaut und in diesem Frühjahr komplett er-neuert. 1286 Meter Rutschvergnügen auf Kunststoffplatten machen die Blombergbahn zu einer High-Tech-Abfahrt. Die Rodler sausen durch 17 Kurven ins Tal, überwinden mehr als 40 Schikanen und bringen einen Höhenunterschied von 220 Metern hinter sich. Die Ge-schwindigkeit kann jeder Fahrer mit seiner Bremse selber regulieren. Zum Startpunkt geht es zu Fuß oder mit dem Sessellift den Berg hinauf, hinunter auf den schnellen Rollen. Erst im vergangenen Jahr wurden in Garmisch-Partenkirchen gleich zwei Bahnen gebaut. Mit bis zu 60 Stundenkilometer flitzen die Rodler neben dem Skistadion bergab. Eine sehr steile und kurvige Abfahrt durch die grüne Berglandschaft. Auch im Berchtesgadener Land, der Heimat des mehrfachen Rodel-Weltmeisters Georg Hackl, geht es seit Jahren auch ohne Schnee und Eis talwärts. 600 Meter lang ist die Sommerrodel-rinne; Gefälle von 15 Prozent und eingebaute Wellen treiben hier den Adrenalinspiegel auf dem Räderschlitten in die Höhe. Unten angekommen werden die Rodler bequem per Schleppseil wieder zum Starthaus befördert - ohne absteigen zu müssen. Aber nicht nur im Voralpenland, sondern auch in den deutschen Mittelgebirgen warten Sprünge und Steilkurven auf rasante Fahrer. Mit über 1000 Metern ist die Rodelstrecke in St. Englmar im Bayerischen Wald eine der längsten Deutschlands. Eine Bergaufbahn zieht die Zweierbobs auf 500 Höhenmeter. Jumps, Brücken, Doppel-S-Kurven und Unterführungen wechseln bei der Talfahrt mit Wiesen und Wald-stücken ab. Dazu sorgen elf Steilkurven für eine spannende Abfahrt. Auch drumherum gibt es einiges zu erleben: ein Streichelzoo, ein Rundwanderweg und ein Abenteuerspielplatz sorgen für Abwechslung. In mittelfränkischen Pleinfeld im Neuen Fränkischen Seenland, winden sich gleich zwei 550 Meter lange Stahlwannen mit unterschied-licher Kurvenführung bergab. Wer noch mehr Action braucht, kann sich gleich nebenan auf einem Bungee-Trampolin acht Meter in die Höhe schnellen lassen oder Minigolf spielen. An der Wasserkuppe in der hessischen Rhön haben Rodler die Wahl: Eine Edelstahl-Doppelbahn mit Kunststoffschlitten führt im Sommer 800 Meter durch die Wald- und Wiesenland-schaft. Nach der Riesenrutschbahn kann man noch eine Abfahrt auf einem “Alpine-Coaster” wagen. Diese schienengeführten Schlitten sausen auf einer 1000 Meter lange Bahn ganz-jährig ins Tal. Eine weitere, etwa 750 Meter lange, kurvige Rutschpartie wartet auf dem benachbarten Hoherodskopf im Naturpark Vogelsberg. Zwei Rodelbahnen gehören auch im Sauerland zu den sommerlichen Freizeitattraktionen. Im Weltcup-Ort Willingen lässt sich die Mittel-gebirgslandschaft im Bergauflift genießen, bevor die Rodler auf einer 700 Meter langen kurvenreichen Edelstahlbahn wieder ins Tal rutschen. Die Bahn in Winterberg ist beheizt und deswegen ganzjährig geöffnet. Sie ist ebenfalls um 700 Meter lang und bietet mehrere Jumps und Brücken. Zusätzlich sorgen in Winterberg vier Riesentrampoline für Kribbeln im Bauch. Im Ahrtal zwischen Köln und dem Nürburgring liegt die Rodelbahn Altenahr. Durch sieben schnelle Kurven gleiten die flachen Wagen hier rund 500 Meter weit durch die hügelige Eifellandschaft. Die Edelstahl-Rutschbahn ist ebenfalls ganzjährig geöffnet; im Sommer täglich, von November bis Mitte März nur an den Wochenenden. Die Preise für den Kurvenspaß liegen je nach Bahn zwischen zwei und sechs Euro pro Start. Alle Bahnen haben im Sommer täglich geöffnet und bieten auch Gruppenermäßigungen an. Wer in den Geschwindigkeitsrausch verfällt, kann sich überall Punktekarten für mehrere Fahrten kaufen. Weitere Informationen: Blombergbahn Bad Tölz: 08041/3726, Sommerrodelbahn am Skistadion Garmisch-Partenkirchen: 08821/56676, Sommerrodelbahn am Obersalzberg Berchtesgadener Land: 08652/2105, Schlierseebergbahn Schliersee: 08026/6722, Rodel-Paradies St. Englmar: 09965/1203, Sommerrodelbahn Pleinfeld: 09144/6300, Sommerrodelbahnen Wasserkuppe/Rhön und Hoherodskopf/Vogelsberg: 06651/9800, Sommerrodelbahn Willingen: 0171/6743040, Sommerrodelbahn Winterberg: 02981/908060, Sommerrodelbahn Altenahr/Ahrtal: 02643/2321. 



Weihnachtsbräuche in aller Welt

15 11 2008

Frohes Fest mit Santa Lucia und Santa Claus - nicht überall wird der Heilige Abend beschaulich und im Kreise der Familie gefeiert. Den Christbaum werfen die Schweden nach den Feierlichkeiten aus dem Fenster, in Finnland hat der Weihnachtsmann eine eigene Postanschrift und in Australien wird der 24. Dezember mit Freunden am Strand gefeiert. Dabei kommt der Nikolaus auch gern mal auf Wasserski und in roten Badehosen angerauscht. Christmas made in USA: Santa Claus kommt in der Nacht zum 25. Dezember und bringt die Geschenke durch den Schornstein – als Belohnung für seine Rentiere stellen die Kinder Milch und Kekse vor die Tür. Ganz Amerika scheint sich im Dezember in ein riesiges Elektrogeschäft zu verwandeln – alle Häuser erstrahlen im Glanz riesiger Lichterketten. Zur Zimmerdekoration gehört in jedem Fall ein Mistelzweig: Wer drunter steht, wird geküsst. Mit Mistelzweigen werden am 24. Dezember auch die Pubs in England dekoriert, denn hier stimmen sich die Briten auf das Fest ein. Die Kinder hängen Socken am Kamin auf, die Father Christmas mit Geschenken füllt. Am 25. wird der traditionelle Truthahn angeschnitten, die Familie trägt dabei Pappnasen und lässt Knallbonbons platzen. Ruhig wird es erst am Nachmittag, wenn alle der Ansprache der Queen lauschen. Weiße Weihnachten wird es in Down Under wohl nie geben: Bei 35 Grad feiern die Australier am liebsten Strandpartys, die Tannenbäume sind wegen der Hitze aus Plastik, und der Weihnachtsmann kommt auch mal in Badehosen zum Strand. In Frankreich heißt es geduldig sein. Den Réveillon genannten Weihnachtsschmaus gibt es nämlich erst um Mitternacht. Auch der Père Noel bringt erst nachts seine Gaben ins Haus. ”Buon Natale” heißt es im benachbarten Italien – guten Geburtstag. Die Kinder freuen sich am 6. Januar auf “La Befana”, die gute Hexe, die den Artigen Süßigkeiten bringt. Die Unartigen finden in ihren Strümpfen allerdings nur schwarze Kohlen. Einer Legende nach verpasste die Hexe den Stern, der sie zur Krippe bringen sollte. Noch heute fliegt sie von Dach zu Dach und sucht nun seit 2000 Jahren das Christkind. Freche ruppige Gestalten sind die Weihnachtsmänner in Island. Dort gibt es nicht nur einen, sondern ganze 13 “Weihnachtskerle”, die einer nach dem anderen aus den Bergen kommen. Bis zum 6. Januar dauert es, bis die Gesellen nach und nach wieder zurück in die Berge stapfen. Dann erst beenden die Elfen mit einem Tanz rund ums Feuer die Weihnachtszeit. In Finnland beginnt der Heilige Abend meistens mit einem gemeinsamen Saunabad. Kinder schreiben ihre Wünsche in einem Brief an den Weihnachtsmann; er hat nämlich eine eigene Adresse: Santa-Claus Postoffice, FIN - 96930 Joulumaa-Roveniemi. Wer bis Ende Oktober schreibt, bekommt auf jeden Fall eine Antwort. Am 24. essen die Finnen am liebsten Schweinefleisch, das sie ironisch “gebackener Schwede” nennen. Die Schweden widerum interessiert das wenig: Hier beginnt die Weihnachtszeit am St. Lucia’s Day, der am 13. Dezember gefeiert wird. An diesem Tag trägt die älteste Tochter der Familie ein weißes Kleid und einen Kranz mit Kerzen auf dem Kopf und stellt so die Heilige Lucia dar. Sie weckt frühmorgens ihre Familie und bringt ihnen selbstgebackene Weihnachtsplätzchen. Am Heiligen Abend tanzen alle gemeinsam um den Weihnachtsbaum, der danach geplündert wird. Er bleibt üblicherweise bis Mitte Januar stehen; dann allerdings erwartet ihn sein unausweichliches Schicksal: Nach einem letzten Tanz fliegt der Baum einfach aus dem Fenster.



Death Valley: Tal der Extreme

1 04 2008

Ein Grad pro Kilometer - das Temperatur rast scheinbar in die Höhe, als wir das legendäre Death Valley – zu deutsch: Tal des Todes - erreicht haben. Schilder warnen vor Überhitzung – sowohl die Menschen, als auch ihre Autos. Drei Autostunden von Los Angeles und zwei von Las Vegas entfernt liegt dieses einmalige Naturparadies. Seinen Namen trägt der Nationalpark eigentlich zu Unrecht, was ein Blick in die bewegte Historie des Tals deutlich macht. Das sagenumwobene Tal des Todes im US-Bundesstaat Kalifornien ist extrem in jeder Hinsicht. 

Der Goldrausch von 1848

Kalifornien, 1848: Ein Handwerker findet ein paar Bröckchen Gold in einem kalifornischen Fluss und löst damit eine der größten Völkerwanderungen der Geschichte aus: den Gold Rush. Alle wollen gen Westen, aber auf dem Weg gilt es die Berge der Sierra Nevada zu überwinden - im Winter unmöglich. Einer der Wagenzüge nimmt 1849 eine Abkürzung und verlässt den bekannten Weg. Durch den beschwerlichen Umweg durch die Wüste in einem tiefen Tal retten sich mehrere Familien vor einem Schneesturm und dem sicheren Kältetod. Gerüchte um den Tod der Pioniere geben dieser Wüste ihren Namen: Tal des Todes.

Ein Wüste mit Legende: Death Valley Scotty

Grapevine Canyon, 1932: “Kein Mondlicht der Welt kann sich mit dem in unserem Tal vergleichen”, schwärmt Walter Scott, der als “Death Valley Scotty” in die Geschichte eingehen soll. Der Abenteurer, der den ganzen Wilden Westen bereist hatte, verliebt sich bei seinem ersten Besuch in diese ungezügelte Landschaft, bleibt und schafft es Investoren an Land zu ziehen, die auf Goldfunde hoffe. Mit deren Geld baut sich der komischer Kauz, ein ebenso seltsames Schloss, das später Museum und Besuchermagnet sein wird: Ein großzügiges Anwesen an der Nordspitze des Death Valley – Scotty’s Castle.

Der tiefste Punkt des Kontinents

Furnace Creek, 2004: Knallbunt gefärbte Gesteinsformationen, surreale Mondlandschaften, ausgetrocknete Salzseen und grandiose Aussichten liegen hinter uns, als wir in Furnace Creek ankommen, dem Besucherzentrum des Nationalparks. Der Ranger empfiehlt den nahe gelegenen Zabriskie Point: Die fast schon unheimliche, absolute Stille über den verschiedenfarbigen Bergketten wird nur vom Wind übertönt – es sind oxidierende Metalle wie Kupfer und Eisen, die die Gesteine einfärben.

Steine wandern wie von Geisterhand

Von Dante’s View, einem weiteren Aussichtspunkt, ist auch der tiefste Ort Amerikas zu sehen: der ausgetrocknete Salzsee Badwater liegt 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel, der Boden des Bassins besteht aus vier Quadratmeter großen, sechseckig aufgebrochenen Erdplatten - der einstige See ist vor 3000 Jahren ausgetrocknet. Das Phänomen der “Racetracks”, wandernder Steine, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Die Felsbrocken bewegen sich auf ebenem Grund anscheinend von selbst meterweit fort und hinterlassen dabei deutliche Schleifspuren. Wie sie sich bewegen wurde bisher weder gefilmt noch beobachtet. Die Theorie geht davon aus, dass der Boden des Racetrack Playa, eines weiteren ausgetrockneten Salzsees bei Regen so glitschig wird, dass der Wind die Felsen beweget.

Star Wars und des Teufels Golfplatz

“The Devils Golf Course” ist kein teuflisch verzwickter Golfplatz sondern ein Feld zerklüfteter, spitzer Salzkristall-Formationen. Vorsicht beim Hineinlaufen: die Zacken sind tatsächlich teuflisch scharfkantig. Ein paar Kilometer weiter warten die 200 Meter hohen Mesquite Sand Dunes. In den Quarzsand-Dünen wurden Teile des Science-Fiction-Spektakels “Star Wars” gedreht. Auch Ubehebe Crater ist einen Besuch wert: Ein 230 Meter tiefer und über 6000 Jahre alter Vulkankrater.Geologische ExtrembedingungenDas Death Valley ist ein Ort der Extreme – historisch, geologisch, klimatisch. Seine tiefste Stelle liegt knapp 86 Meter unter, die höchste Stelle mehr als 3400 Meter über dem Meeresspiegel. Im Sommer wird es mit bis zu 57 Grad extrem heiß in dem 13 Quadtratkilometer großen Nationalpark, im Winter, Frühjahr und Herbst ist es angenehm mild. Die einmaligen Ergebnisse geologischer Extrembedingungen sind heute ein beliebtes und außergewöhnliches Urlaubsziel.

Weitere Informationen: Das Furnace Creek Visitor Center & Museum ist ganzjährig täglich geöffnet, ebenso wie Scotty’s Castle & The Gas House Museum – jeweils von 8 bis 18 Uhr. Die freundlichen Ranger im Besucherzentrum organisieren geführte Ausflüge und Wanderungen und halten Karten und Informationen bereit. Die offizielle Webseite des Nationalparks: www.nps.gov/deva. Beste Reisezeit: Von Oktober bis März – der Sommer ist zu heiß. Es gibt zwei Hotels im Nationalpark, das luxuriöse Furnace Creek Inn (mit Golfplatz) und die einfachere Furnace Creek Ranch, Reservierungen sind empfohlen: www.furnacecreekresort.com.



Kalifornien - wo die Wüste Wunder verspricht

1 04 2008

Zu Füßen der Chocolate Mountains liegt die vielleicht süßeste Urlaubs-Versuchung des US-Bundesstaats Kalifornien: Palms Springs.

 Schokoladig braune Hügel, weite Wüsten, unendliche Windmühlen-Farmen und Palmen – das sind die ersten Eindrücke, die zu Füßen der Chocolate Mountains auf Besucher warten. Auch auf den zweiten Blick ist die Palms Springs ein Wunderland. Der unendliche Sonnenschein, die typisch-kalifornische Freundlichkeit der Bewohner und luxuriöse Hotels mit gepflegten Goldplätzen machen die Wüstenstadt zu einer süßen Urlaubsversuchung. Kein Wunder, dass sie gerade ein Revival erlebt!

Nur zwei Autostunden sind es von Los Angeles zur legendären Wüstenoase, die seit den 20er-Jahren Sonnenhungrige und Erholung suchende anlockt. Erst kamen die Künstler, dann die Hollywood-Stars – von Elvis bis Marlene Dietrich -, später die Reichen, die Rentner, die Golfer und stets die ganz normalen Touristen. Letztere logieren hier auch ohne eigenen Zweitwohnsitz komfortabel: Jedes Hotel, jedes Motel, höchstwahrscheinlich auch jedes Haus, verfügt über einen Swimming Pool. Hinzu kommen über 100, dank enormer unterirdischer Wasservorkommen, blitzgrün-gepflegte Golfplätze, unzählige Tennisplätze, Spas mit Anschluss an natürliche Thermalwasser-Quellen und eine pittoresk-indianisch angehauchte Innenstadt mit tollen Shopping-Möglichkeiten.

Wurde schon erwähnt, dass die Sonne täglich scheint und das statistische Mittel gerade Mal einen Regentag im Jahr und 28 Grad im Monat Dezember anzeigt? Die Wüstennächte beginnen mit knallbunten Sonnenuntergängen und sind sternenklar; die Luft ist so rein, dass die Szenerie fast irreal wirkt.

“Dieser Ort ist magisch”, flüsterte bereits ein Parfümerie-Verkäufer in L.A. entrückt, als wir erzählten, dass diese Reise nach Palms Springs führt. “Meine Vorfahren stammen aus diesem wunderbaren Tal.” Tatsächlich, leben die Cahuilla Indianer bis heute hier, betreiben Casinos – eine weitere Attraktion – und besitzen jeden zweiten Quadratkilometer des Tals, in dem Palms Springs liegt. Die Veranstaltung des Glückspiels ist den Ur-Einwohnern Amerikas vorbehalten. Eine Maßnahme, mit der die Verarmung der Indianer verhindert werden sollte, und die so gut fruchtet, dass Tausende nun versuchen, indianisches Blut in ihren Adern nachzuweisen. Sein Glück am Spieltisch darf dagegen jede Nationalität versuchen: Roulette, Black Jack und einarmige Banditen warten – sofern der einmalige Sternenhimmel nicht Unterhaltung genug ist. 

Tags drauf, in den grandiosen Indian Canyons müssen wir an die Worte unserer L.A.-Bekanntschaft denken: Diese Täler sind tatsächlich magisch. Magisch schön und seltsam bewachsen: Wildblumen, bizarr geformte Felsformationen, meterhohe Kakteen, Fächer- und Yucca-Palmen. Nach den Riesen-Yuccas ist auch der nahe gelegene Joshua Tree National Park benannt - übrigens ein absolut lohnender Tagesausflug, egal ob auf eigene Faust oder organisiert.

Informationen gibt es in den meisten Hotels und im ebenfalls empfehlenswerten Besucherzentrum zu Füßen des Mount San Jacinto. Von hier startet auch die Aerial Tram. Die Seilbahn ist eine weitere Attraktion, denn aus über 2900 Metern ist der Blick über das Tal fantastisch. Palms Springs, seine Golfplätze und Pools, Tenniscourts und Luxushotels liegen im strahlenden Sonnenschein zu unseren Füßen: Das Leben kann so unglaublich süß sein!

Weitere Informationen: Das örtliche Tourismusamt gibt Auskunft über Hotels und Aktivitäten: Palm Springs Official Visitors Center, 2901 North Palm Canyon Drive, Tel. 001/760/7788418, E-Mail: visitors@palm-springs.org, Internet: www.palm-springs.org

Anreise: Idealerweise mit dem Mietwagen ab Los Angeles, Flüge nach Los Angeles ab Deutschland bieten alle großen Airlines ab 600 Euro an. 

Wetter: Im Winter angenehme 28 Grad, im Sommer bis zu 45 Grad. Die Hochsaison ist zwischen Januar und April, dann sind die meisten Hotels ausgebucht, eine Reservierung ist unerlässlich.



Kurzer Reiseführer: Los Angeles

1 04 2008

Die Megapolis zeigt ihr lieblichstes Gesicht denen, die mit dem Auto kommen. Am besten auf dem Highway No. 1. An der legendären Panorama-Straße reihen sich nämlich die Stadteile Malibu, Santa Monica, Venice und Long Beach aneinander wie Perlen an einer Kette - die Trend-Viertel der Mega-Stadt liegen an den sonnenverwöhnten Küsten des Pazifischen Ozeans. Sie sind nur ein kleiner Vorgeschmack, auf was da noch kommen wird: Los Angeles ist enorm! Mit knapp vier Millionen Einwohnern in der Stadt und über 17 Millionen im Einzugsgebiet, dessen Fläche größer ist als das Land Österreich, stellt die Mega-Stadt nicht nur ihre Bewohner, sondern auch ihre Besucher vor eine echte Herausforderung.

Los Angeles clever entdecken

Genau deswegen sind die charmanten Küsten-Stadtteile ein guter Start in die Stadt, aber auch ein guter Standort für das Hotel. Einen Mietwagen brauchen L.A.-Besucher übrigens in jedem Fall, der Weg zur Mega-City führt nämlich über ein enormes Straßennetz, das von öffentlichen Verkehrsmitteln eher mittelmäßig bedient wird. Während in Malibu vor allem Stars in grandiosen Villen logieren – die Häuser in L.A. sind vornehmlich aus Holz – ist Santa Monica ein lebhafter Stadtteil mit liberalem Flair. Am berühmten und beliebten Strandabschnitt Venice Beach treibt sich vor allem am Wochenende ein buntes Volk herum: Jongleure, Wahrsager, Maler, Bodybuilder. Mit einem Smoothie – ein Mix aus frischen Früchten und Eis - in der Hand, macht ein Rundgang in Venice jede Menge Spaß. Nach Sonnenuntergang sollten die Strände gemieden werden, denn im Dunkeln ist wieder eine bunte Mischung – dann allerdings eine eher kriminelle denn unterhaltsame - unterwegs.

Das müssen Sie sehen!

Genug vom lieblichen Gesicht L.A.s? Dann sind Sie reif für diese Stadt: Hollywood steht auf dem Programm. Die Melrose Avenue liegt in West Hollywood und ist die – im wahrsten Sinne des Wortes - coolste Shoppingmeile Kaliforniens. Hinter Graffiti-besprühten Fassaden verkaufen kleine Boutiquen Vintage-Klamotten, Lederkluften, die neuesten Turnschuhe, Schmuck und günstige Mode. Aber auch größere Geschäfte wie etwa Urban Outfitters (Mode und Kleidung) und Fred Segal, der Lieblingsshop der Hollywood-Stars, finden sich auf der Melrose. Die Terrasse der geliebt-gehassten amerikanischen Coffee-Shop-Kette Starbucks bietet sich an für eine Shopping-Pause mit Aussicht auf die trendigen Großstädter an. Die Chancen, echte Hollywood-Stars zwischen all jenen, die es gerne wären, zu sehen, stehen gut.

Stars und Sterne gucken

Eines Tages einen Stern auf dem Walk of Fame zu bekommen, davon träumt so ziemlich jeder in Hollywood - auch wenn die meisten Schauspieler (noch) kellnern. Die, die es in den Film-Olymp geschafft haben, ehrt ein Bürgersteig voller Sterne – eben der Walk of Fame – den jeder Besucher gesehen haben sollte. Aber bitte nur tagsüber, denn auch hier gilt: Vorsicht in der Dunkelheit. Gleich in der Nähe gibt es die berühmtesten Hot Dogs der USA. Pink’s Hot Dogs (709 N. La Brea Blvd., www.pinkshollywood.com) gibt es seit 65 Jahren. 

Pretty Woman lässt grüßen

Auf den Spuren der Aktrice wandeln auch Besucher des Rodeo Drive. Unvergessen die Szenen, in denen Julia Roberts alias Pretty Woman in den Luxus-Boutiquen der Edel-Shopping-Meile abgewiesen wurde. Wenn es dunkel wird in Hollywood, erstrahlen die Lichter auf dem Sunset Boulevard, wo sich Bars und Nachtclubs aneinander reihen. Nicht wundern, hier glitzert sogar der Asphalt. Eine besonders schöne Adresse ist die Skybar im Mondrian Hotel (8440 Sunset Blvd.) mit ihrer tollen Dachterrasse und einem grandiosen Blick über die Großstadt.

Noch mehr Los Angeles? Ja!

Im Norden von L.A. finden sich die Universal Studios, vor allem für Familien ist der Besuch in den Filmstudios dank jeder Menge Shows und Achterbahnen lohnenswert. Der Eintritt ist mit 55 Dollar pro Person allerdings nicht gerade günstig. Wer also nur noch einen Tag übrig hat, sollte diesen vielleicht eher im Getty Center, das ebenfalls im Norden der Stadt liegt, verbringen. Der Eintritt in das architektonisch und inhaltlich sehenswerte Museum ist kostenlos. Die Ausstellung zeigt mehr als 50.000 zumeist klassische Exponate aus der Sammlung des 1976 verstorbenen Milliardärs Jean Paul Getty.

Paris Hilton liebt sie: Die besten Burger der USA

In-n-Out-Burger heißen die heimlich besten Fast-Food-Brötchen der USA, und die gibt es nur in Kalifornien und den Nachbarstaaten Arizona und Nevada. Das Geheimnis? Es gibt nur einen einzigen Hamburger bei In-n-Out, und der ist so gut, dass sogar Paris Hilton sich den Besuch bei der Fast-Food-Kette nicht verkneifen kann!

Weitere Informationen:Die offizielle Website der Stadt Los Angeles und die Webseite des Fremdenverkehrsbüros halten jede Menge aktuelle Tipps bereit – allerdings nur auf Englisch: www.ci.la.ca.us und www.seemyla.com. Vor Ort ist ein Besuch im Fremdenverkehrsbüro „Los Angeles Visitor Information Center“, 685 Figueroa St. (zwischen Wilshire Blvd. and 7th St.), Tel. +1/213/689-8822, sicherlich ein guter Start.



Reise-Tipps für den Frühling

1 04 2008

Dem Frühling entgegen fliegen - fünf sonnenverwöhnte Inseln für Winter-Flüchtlinge. Warum sich länger über Schneematsch, Regen und Nebel ärgern? Wem der Winter in Deutschland einfach endlos erscheint, der sollte dem Frühling entgegen fliegen. Ab März locken die sonnenverwöhnten Inseln im Mittelmeer und im Atlantik mit blühendem Frühling, Erholung und günstigen Preisen. Noch sind die Strände nicht übervölkert und die schönsten Ausflugsziele lassen sich bei angenehmem Klima mit Muße erleben. Wir stellen die schönsten Ziele für den Start in die warme Jahreszeit vor. Wenn sich in Deutschland der Winter langsam verabschiedet, beginnt für manche Urlauber die schönste Zeit auf Mallorca. Die Insel entwickelt jetzt, bevor der große Rummel losgeht, ihren vollen Reiz. Die Pracht der Mandelblüte wird im März von der nicht minder malerischen Pfirsichblüte und sattem Frühjahrsgrün abgelöst. Die ausgedehnten Orangen- und Zitronenplantagen tragen ebenfalls bis Ende April eine unglaubliche Fruchtfülle zur Schau. Malerisch leuchten die Wiesen in bunten Farben. Bei angenehmen 17 Grad locken Wandertouren und Fahrradausflüge ins Landesinnere. Das Meer ist mit 14 Grad Wassertemperatur allerdings nur etwas für Hartgesottene. Auf Fuerteventura scheint die Sonne im März durchschnittlich acht Stunden täglich. Bei 23 Grad Lufttemperatur und 17 Grad warmem Wasser lässt es sich am Strand gut aushalten. Paradisiesische Ruhe, Ausflüge in das Landesinnere mit seinen grandiosen Bergzügen und weiten Landschaften sorgen für abwechslungsreiche Erholung. Einen Besuch ist der Zoo in dem kleinen Dorf La Lajita wert: Hier gibt es Kamele, exotische Vogelarten, Affen und eine große Teichanlage, in der diverse Krokodile leben. Angenehme 20 Grad durchschnittliche Lufttemperatur und 19 Grad warmes Meerwasser erwartet Winterflüchtlinge auf der griechischen Insel Kreta. Ausflüge zum 3500 Jahre alten Palast von Knossos oder in die längste Schlucht Europas, die Samaria-Schlucht, sind Anfang April noch nicht annähernd so schweißtreibend wie im Hochsommer. Kunst, Kultur und alte Königsgräber - wer in Zypern auf Entdeckungsreise geht, der findet viele Sehenswürdigkeiten. Vielseitige Urlauber nehmen sogar ihre Ski mit. Denn im Troodos-Gebirge liegt in den Wintermonaten Schnee. Alle anderen breiten das Badetuch aus, und aalen sich bei bis zu 23 Grad in den warmen Sonnenstrahlen. Ein Mietwagen für Inselerkundungen, wie etwa einer Tour zum “Petra tou Romiou”, dem Felsen, auf dem Aphrodite der Sage nach den schäumenden Meereswogen entstiegen sein soll, ist unerlässlich. Nur wenige Flugstunden von Deutschland entfernt lockt Madeira, die portugiesische Atlantikinsel, Sonnenhungrige im Frühjahr an. Zerklüftete Steilküsten, eine bizarre Bergwelt und die subtropische Blütenpracht machen die Insel zu einem frühsommerlichen Traum. Das Thermometer klettert im März auf 20 Grad. In natürlichen Lava-Schwimmbecken direkt am Meer kann man sogar schon baden. Sandstrände gibt es keine, dafür wird hier gesurft, gesegelt und Golf gespielt.



Bodrum und Erdek - hier urlauben junge Türken

1 04 2008

Günstige Preise und die berühmte Gastfreundschaft machen die Türkei zum Shooting-Star in den Reisebüros - und nicht nur für klassische Bade- und Trümmertouristen. Wir verraten, wo junge Urlauber, auch die Einheimischen, ihre Ferien am liebsten verbringen. Die beliebtesten Ziele sonnenhungriger Touristen liegen an der Türkischen Riviera, die mit der weiten Bucht von Antalya beginnt. Riesige und luxuriöse Hotelanlagen, unzählige Wassersportmöglichkeiten, brodelnde Städte: Trubel und Heiterkeit wohin das Auge blickt. Wer allerdings seine Abende und Nächte schick und vor allem szenig verfeiern will, der sollte die beliebtesten Party-Orte der türkischen Küste kennen – hier trifft sich die türkische Jeunesse, um die heißesten Nächte des Jahres zu verbringen. Das Traumziel der türkischen Jugend ist unbestritten Bodrum, das als türkisches Pendant des französischen Luxus-Ortes St. Tropez gilt. Hier swingt das Leben, treffen sich die Jungen und Schönen, ankern die Reichen mit Ihren Motorbooten und luxuriösen Yachten. Die weniger Betuchten schwärmen mit Badebooten aus, die täglich entlang der wunderschönen Küste starten, denn Bodrum hat kaum Sandstrände. Auch wenn das Gebiet ähnlich stark von Touristen frequentiert wird wie Kemer, Side und Antalya, die Touristenhochburgen der “Türkischen Riviera”, hat die Halbinsel von Bodrum viel mehr ihres Charmes und ihrer Ursprünglichkeit behalten als jene Badeorte weiter im Osten. Ein Tipp: Nur zwei Kilometer von Bodrum entfernt liegt der kleine Ort Gümbet mit paradiesischen Badebuchten und tollen Wassersportmöglichkeiten. Was Bodrum allerdings noch beliebter macht als die zauberhaften Bademöglichkeiten, ist das Nachtleben: Kleine Kneipen, Jazzlokale und Fischrestaurants drängen sich in der Stadt nebeneinander, und von der riesigen, marmornen Nobel-Disco Halikarnas schwärmen sogar die Nightlife-verwöhnten Istanbuler. Nicht ganz so turbulent und bevölkert wie Bodrum ist die Halbinsel von Erdek im kleineren Marmarameer. Mit der Fähre von Istanbul lässt sich die Halbinsel in wenigen Stunden erreichen. Rund um Erdek, zwischen Olivenhainen und Pinienwäldern, liegen idyllische Sandstrände. An der Strand-promenade der Kleinstadt Erdek dagegen tobt das pralle Leben. Disco-Boote mit tanzenden Bikini-Schönheiten kreuzen vor dem Strand hin und her, machen Werbung für die zahlreichen Clubs im Ort und die Partys am gleichen Abend. Mit Motorbooten oder auf von ihnen gezogenen Reifen und Plastikbananen flitzt die türkische Jugend durch die Badebucht. Abends gibt es Live-Musik und Amüsement im ganzen Ort. Viele junge Istanbuler machen Wochenendtrips nach Erdek, denn hier gibt es Strand und Spaß fast ohne ausländische Touristen - schließlich ist die Marmara-Region für den internationalen Tourismus nahezu unbedeutend. Informationen: Türkisches Fremdenverkehrsbüro, Baselerstr. 37, 60329 Frankfurt, Tel. 069/233081, Fax 232751, www.goturkey.com.