Amsterdam II:
Droog Design

21 02 2009

Und noch einmal Amsterdam. Droog Design ist ein Kollektiv aus Kreativen, die seit 1993 Möbel und Accessoires entwerfen. Die Droog-Gruppe hat Kultstatus, auch, weil die Produkte der Designer eine sehr lässige Symbiose aus Kunstobjekt und Gebrauchsgegenstand sind – egal ob Küchenlampe für 50 Euro oder die verrückte Kommode Chest of Drawers von Tejo Remy für 16.600 Euro. Die Sachen aus der Kollektion werden sowohl in Museen ausgestellt, als auch weltweit in Shops verkauft. Infos & Foto © www.droogdesign.nl



Das Ein- bis Fünf-Sterne-Hotel:
Lloyd Hotel, Amsterdam

16 02 2009

Wie findet Ihr Amsterdam? Die Stadt ist phänomenal, manchen Bewohner eher gewöhnungsbedürftig. Besser gesagt ihre Angewohnheiten. Da wären die Piss-Säulen (sorry, das muss man so direkt sagen) für je vier Typen ohne Sichtschutz! Der Königinnentag war für mich ein Soddom und Gomorrha der frei pinkelnden Holländer. Dann noch diese Kroketten-Dinger, die innen mit grünem Schleim gefüllt sind und irgendwie eine Art Nationalgericht darstellen und sogar bei MCD verkauft werden. Naja. Aber man darf nicht vergessen, dass Amsterdam in Sachen Kreativität ganz vorne mitspielt. Da wäre etwa das Lloyd Hotel das von Künstlern und Interior Designern – z.B. Marcel Wanders - gestaltet wurde und in den Eastern Docklands liegt. Das Gebäude wurde 1921 gebaut und hat 117 Gästezimmer. Was ich richtig cool finde: Die Zimmer kosten alle unterschiedlich viel und haben unterschiedliche Standards. Das Doppelzimmer startet bei 80 Euro für ein “1 Star - Shared Bathroom” und geht über “2 - Stars Surprising”, “3 - Stars Remarkable”, “4 - Stars Exceptional” bis “5 - Stars Amazing” für 210 Euro. Und so sitzen die studentischen Traveller neben dem erfolgreichen Architekten im Innenhof-Café, hängen an der Bar rum oder gehen zu den vielen Artsy-Fartsy-Events im Lloyd. Einfach nur lässig. Foto © www.lloydhotel.com



Wer braucht denn noch Hotel-Sterne?

16 02 2009

Bei mir gibt es nur die die Kategorisierungen:1 Cheap & Charming = die nette Pension, die Hütte am Strand, das lässige Hostel2 Chic & Expensive = das Designhotel3 Great Luxury = das Luxushotel4 Big Depression = alles andereIch behaupte nun auch noch, dass gerade eine fünfte entsteht, die den Trend der Zukunft widerspiegelt. Nennen wir es Cheap & Contemporary. Da hätten wir günstige und zugleich ästhetische Schlafkabinen wie die No-Frills-Designhotels Yotel oder easyHotel, Kunsthotels wie das Propeller Island in Berlin und jetzt: das günstige Hotel, das beides miteinander vereint. Das beste Beispiel kommt mal wieder aus den Lifestyle-Metropolen Amsterdam und Barcelona. Chic and Basic heißt dieses zeitgenössische, schöne, mittelpreisige Hotel mit unglaublich gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Und wer schon mal in Barcelona war, weiß, dass ein annehmbares Zimmer im In-Viertel El Born mehr als 55 Euro pro Person kostet. Früher zumindest. Schöne, moderne Zeiten! Mehr Infos & Foto © www.chicandbasic.com



Locals treffen in Europas Metropolen

6 12 2008

Marouh holt uns nachher zum Cruisen ab und zeigt uns sein Barcelona. Später bin ich bei Tom und Barbara auf der Dachterrasse zum Dinner eingeladen. So oder so ähnlich gestalten sich die lässigen Angebote von Lika-a-Local, die gegen Vermittlungsgebühren Unterkünfte, Dinner und Sightseeing mit und bei Locals vermitteln. Nette Idee finde ich. 3 Stunden Fahrradfahren mit Marouh kostet beispielsweise 40 Euro. Das private Dinner kostet 48 Euro plus 15 Euro Reservierungs-Gebühr. Infos & Foto © www.like-a-local.com



Kuchen unterm Kopfkissen

16 11 2008

Der Name des Bed & Breakfast “Cake under my Pillow” in Amsterdam ist wörtlich zu nehmen, denn die Gründer des Drei-Zimmer-Hotels betreiben im Erdgeschoss des Stadthauses aus dem 19. Jahrhundert Hollands abgefahrenstes Patisserie-Café. Die Konditorei “De Taart van m’n Tante” - die Torte meiner Tante - ist mit total verrückten Torten erfolgreich seit 1989. Süße Versuchung! Zimmer im Zuckerbäckerhaus kosten ca. 110 Euro. Patisserie & Café und Foto © De Taart van m’n Tante: www.detaart.com. Bed & Breakfast: www.cakeundermypillow.com.



Wohnzimmer-Restaurants in Amsterdam

16 11 2008

undefinedLässiger Homecooking-Trend in Amsterdam: Hobbyköche kaufen sich einen großen Tisch, ein paar Stühle und eröffnen einfach ein Huiskamerrestaurant. Die meist unregelmäßig stattfinden Dinner-Termine erfährt man auf den Webseiten, das Menü kostet je etwa 30 Euro. Mittlerweile gibt es einige fast schon etablierte Adressen, zum Beispiel www.thecookery.nl und  www.forkspoon.nl. Saskia’s Huiskamerrestaurant ist der Trendsetter. Foto © www.huiskamerrestaurant.com



Push the Button

15 11 2008

Amsterdams Nightlife verlagert sich im Sommer nach draußen, und zwar in die Beachclubs, mehr Infos finden sich in meiner wöchentlichen Kolumne auf Focus Online. Push here please: www.focus.de/reisen/urlaubstipps/trendreport



Mehr Style, weniger Geld: No-Frills-Designhotels

10 11 2008

Schicke Billighotelketten wie Yotel, easyHotel, Zara, JetBlue, Muji, Target oder QBic setzen sich durch, eine der positivsten Entwicklungen im Tourismus der vergangenen Jahre. Hier kommt das neueste No-Frills-Designhotel: citizenM steht am Amsterdamer Flughafen Schiphol. Die 100 von Vitra und Phiips eingerichteten Zimmer kosten ab 69 Euro. Und hier kommt noch eine gute Nachricht: Es sind weitere Häuser in London, Barcelona, Glasgow, Berlin, Stockholm, Brüssel, Mailand, Kopenhagen, Moskow, Paris, Istanbul, Warschau und Budapest geplant. Foto © www.citizenm.com