Politik und Honeymoon im
Old Winter Palace, Luxor

25 12 2011

Nicolas Sarkozy und Carla Bruni haben ja inzwischen schon Nachwuchs bekommen, doch ihre erste Amtshandlung war ein offizieller Honeymoon in Luxor, Ägypten.

Auf dem Programm standen Besichtigungen in Begleitung ägyptischer Staatsmänner und natürlich auch lange Tage am Pool, der zu einem Hotel in Ägypten gehört, das sich direkt am Nil-Ufer befindet:

Das 5-Sterne-Hotel Old Winter Palace wurde 1886 im viktorianischen Stil erbaut. Übrigens ist es erschwinglich: Es gibt bei fast allen deutschen Reiseveranstaltern Pauschalreisen inklusive Flug und Essen ab 700 Euro für eine Woche. Das zahlt das junge Paar in der Suite angeblich pro Nacht. Infos: www.sofitel.com



Hurghada - Der Klassiker der Ägypten-Reisen

21 09 2011

Sonnenschein-Garantie das ganze Jahr über, Badewannen-Temperaturen im Meer und keine langen Flugzeiten - besonders im Herbst und Winter zieht es deshalb viele Urlauber ins sonnenverwöhnte Ägypten.

Als absoluter Klassiker gilt dabei der Urlaub in Hurghada. Lesen »



Traumhaft: Ägypten ohne Ägypter

31 03 2009

Belästigt, bequatscht, beschimpft und erkrankt - das sind die Geschichten, die ich zum Thema “Ägypten Urlaub” zu hören bekomme. Ja, man kann ganz toll tauchen, die Sonne scheint und da sind auch die fantastischen steinernen Zeugnisse einer einstigen Hochkultur. Die scheint aber mittlerweile eine Million Lichtjahre entfernt zu sein. Zensur, Fundamentalismus, Frauenfeindlichkeit sind an der Tagesordnung. Zum Beispiel schlossen sich 2006 in Kairo Hunderte fremde Männer zu einem geilen Blitz-Mob zusammen und begrapschen alle Frauen, die sie finden können. Der Staat vertuscht die Ereignisse, ausländische Medien berichten darüber und erst dadurch wird die Massen-Nötigung bekannt. Gut, alte Geschichte. Hier kommen ein paar neue, aus erster Hand, von mir höchstpersönlich. Man wird pro Tag ca. 50 Mal gefragt: “Where you from?”. “Ah nice!” “How many days?”. Taxifahrer laufen einem hinterher und fragen 20 Mal “Taxiieee? Taxiiee??”, machmal auch gleich zwei oder drei auf einmal. Schulklassen schreien den nichtsahnenden Besucherinnen im Chor “Welcome to Egypt” entgegen. In Kairo kann die weibliche Besucherin keinen Schritt tun, ohne Gezische und Gepfeife, zum Glück gibt es in der U-Bahn Frauen-Waggons. Ach ja: Ein Heiratsantrag pro Tag ist normal. Die Pyramiden von Gizeh zu besuchen ist fast unmöglich, weil alle 30 Sekunden ein Ägypter auf einem Kamel angetrabt kommt und fragt: “Want a Camelride?”. Der Kaffee kostet mal 2, mal 20 Pfund, Kellner sind gerne mal plötzlich beleidigt und unfreundlich, man erfährt als Gast nicht warum, einen unvorhergesehenen Besuch pro Tag sollte man einplanen, z.B. in einer Alabaster-Fabrik usw. usw. Armut hin oder her - das Verhalten vieler Ägypter grenzt an Psychoterror, da wünscht man sich fast schon einen schwarzen Ganzkörper-Kopftuch-Anzug zur Tarnung. Ansonsten habe ich Luxor und Kairo im Eiltempo abgehakt, und wir haben es tatsächlich in der kurzen Zeit geschafft, den Tempel von Karnak, den Luxor Tempel, das Luxor Museum, den Tempel Medinet Habu in West-Theben, das Tal der Königinnen, das Tal der Könige und die Memnonkolosse zu sehen. Mit dem Nachtzug ging es weiter nach Kairo, wo das Ägyptische Museum Kairo, die Pyramiden von Gizeh, der Markt Khal el Khalili, die Zitadelle und die Festung von Kairo sowie die Moschee Mohammed Ali auf dem Programm standen. Die phantastischen Sehenswürdigkeiten waren die anstrengende Reise auf jeden Fall wert. Foto: © Andre Klaassen / Fotolia



Das Anti-Ziel: Ägypten

16 11 2008

Okay, meine Ablehnung gegen Ägypten gründet nur auf abschreckenden Augenzeugenberichten. Deswegen hier und jetzt: Vorurteile beiseite und Fakten bzw. Fotos sprechen lassen. Die Fratze des ägyptischen Pauschaltourismus’ kann man derzeit in Wien betrachten. Luxushotels mit klingenden Namen wie Sultan’s Palace, Sindbad, Sunestra und Magic Life Imperial sollten auf der ägyptischen Halbinsel Sinai Urlaubsträume zwischen Baden und Buffet wahr werden lassen. Doch nein, das Geld ging aus, die Gäste blieben aus und zurück nur ein paar Beton-Gerippe. Das Künstlerduo Haubitz+Zoche hat die bizarren Gebilde fotografiert. Bis 12. Mai sind die Bilder im Architekturzentrum Wien zu sehen. Mehr Infos unter: www.azw.at. Foto © Haubitz+Zoche.