Posh versus Grunge

1 05 2009

Ein neuer Kulturkampf ist upcoming. Ich erinnere mich noch gut, als ich 14 war und Rapper gegen Metaler waren und da gab es auch noch die Popper. “Fällt der Poppern in den Dreck, ist der Scheitel weg” usw. In London ist der Kampf Posh vs. Grunge - ich würde das jetzt mal frei übersetzen mit Popper gegen lässige Styler - bereits voll im Gange. Die “Camden Caners”, die im Stadtteil Camden unterwegs sind, lassen sich coole Grunge-Looks raus, Ikone könnte Kirsten Dunst sein. Und dann sind da noch die “Boujis Boozers”, der Name ist angelehnt an den gleichnamigen Private Member Club. Mittlerweile ist auch die Webseite nur noch “auserwählten Gästen” vorbehalten: www.boujis.com. Wer sich da so rumtreibt? Kate Middleton und die Prinzen, die wiederum ihrerseits die Vorreiter der neo-konservativen Posh-Welle sind. So ungefähr: Wir kleiden uns wie unsere Eltern und trinken aber trotzdem Wodka bis zum umfallen. Ich persönlich hab’s ja nicht so mit Polohemden und Perlensteckern…. Was mir aber wirklich Gänsehaut bereitet? La Martina! In Berlin geht’s auch schon los, Stichwort: Kastanienallee kontra Ku’Damm.



Cotswolds88Hotel:
Landpartien für London-Besucher

4 02 2009

London, London, London, ich weiß nicht genau, was die Leute in dieser Stadt so lange hält. Den knarzigen englischen Country-Schick finde ich dagegen absolut einmalig. Deswegen würde ich das Cotswolds88Hotel besuchen, das eineinhalb Stunden von London entfernt liegt und absolut abgefahren ist. In dem alten Landhaus finden sich stylishe Gästezimmer, ein Spa, ein Restaurant, das natürlich Organic Food serviert und diverse andere Annehmlichkeiten. Rundherum stehen 99 fein säuberlich gestutzte Eiben, zwischen denen es sich vorzüglich lustwandeln und Tee trinken lässt. Cotswold ist übrigens eine der schönsten Gegenden Englands - weswegen z.B. auch Kate Moss hier und nicht in Central London residiert - und ist bekannt als Wandergebiet. Genug vom Grün? Dann ab für ein paar Stunden nach London. Schick essen gehen, Sightseeing und danach wieder ins Design-Country-Idyll. Ab 150 Pfund für DZ. Mehr Infos & Foto © www.cotswolds88hotel.com



Das ist brandneu!

5 01 2009

Liebe T., Du hast recht, das Baumhaushotel ist uralt. 2005 eröffnet. Aber das Konzept dieses Hotels ist brandneu. Die Travelodge Uxbridge entsteht gerade aus 86 Schiffscontainern. Das Recycling-Gebäude wird leider nach der Fertigstellung im Juni 2008 aussehen wie ein normales Hotel (siehe links oben). Ich fände den Container-Look besser. Auch innen unterscheiden sich die Zimmer nicht von den anderen der Hotelkette, die mit 330 Häusern in UK, Irland und Spanien vertreten ist. Eine weitere Innovation, die das Container-Stapeln ermöglicht: Hotels, die temporär aufgestellt und einfach nach Bedarf - man denke an Olympiaden etc. - wieder woanders hin verschifft werden. Die Kosten sind im Lego-Gebäude ebenfalls gering: 19 englische Pfund pro Zimmer und Nacht. Bleibt nur noch eine Frage: Where the bloody hell is Uxbridge? In West London. Und ein zweites Container-Hotel nahe dem Flughafen Heathrow eröffnet Ende des Jahres. Infos & Foto © www.travelodge.co.uk



Ein Drink bei Madonna

13 12 2008

undefinedDie Königin des Pop hat das zweitälteste Pub im Londoner Stadtteil Mayfair gekauft. The Punch Bowl wurde in den 1750ern eröffnet und war zuletzt der Lieblingsladen von Madonna und ihrem Ehemann, die wohl regelmäßig auf Drinks vorbeikommen. Angeblich haben die beiden 5 Millionen Dollar für das legendäre Pub bezahlt. Foto © www.pubs.com



Locals treffen in Europas Metropolen

6 12 2008

Marouh holt uns nachher zum Cruisen ab und zeigt uns sein Barcelona. Später bin ich bei Tom und Barbara auf der Dachterrasse zum Dinner eingeladen. So oder so ähnlich gestalten sich die lässigen Angebote von Lika-a-Local, die gegen Vermittlungsgebühren Unterkünfte, Dinner und Sightseeing mit und bei Locals vermitteln. Nette Idee finde ich. 3 Stunden Fahrradfahren mit Marouh kostet beispielsweise 40 Euro. Das private Dinner kostet 48 Euro plus 15 Euro Reservierungs-Gebühr. Infos & Foto © www.like-a-local.com



Chanel tourt um die Welt

1 12 2008

New York, Tokyo, Hongkong, London, Paris, Moskau - der mobile Kunst-Container von Chanel tourt bis 2010 und befindet sich derzeit in New York, nächste Station: London. In dem abgefahrenen Schnecken-Gebilde stellen 20 Künstler ihre Interpretation der Chanel-Rautentausche aus. Initiator: der große Karl Lagerfeld. Architektin: Zaha Hadid. Cooles Projekt. Wer mehr von Zaha Hadids Baukünsten sehen will, kann dies übrigens auch in Deutschland und Österreich tun. Zum Beispiel stammt der Entwurf der Feuerwehrstation des Möbelherstellers Vitra in Weil am Rhein von der aus dem Irak stammenden und in London lebenden Star-Architektin. Auch das BMW-Werk in Leipzig, die Bergisel-Sprungschanze und die Stationen der Seilbahn auf die Hungerburg in Innsbruck sind einige ihrer kühnen Entwürfe (www.zaha-hadid.com). Foto © www.chanel-mobileart.com



Coco de Mer, London

17 11 2008

Diamond Nipple Covers, Sex-Toys, noch nie vorher gesehene Luxus-Lingerie und viele andere pikante Accessoires gibt es im Londoner Super-Shop Coco de Mer. Tabus gibt es keine, dafür britisches Understatement, das von jeglicher Prüderie befreit ist. London setzt nach wie vor Trends, glücklicherweise, gibt es heutzutage Online-Shops, die auch Deutschland mit abgefahrenen Konsum-Neuheiten beliefern. Foto © www.coco-de-mer-shop.co.uk



London liebt Lingerie…

16 11 2008

undefined… für meine Kolumne auf Focus Online Reise bin ich in Londons Lingerie-Szene eingetaucht und habe einige abgefahrenen Läden und besondere Labels gefunden. Lest selber: www.focus.de/reisen/urlaubstipps/trendreport



Topshop für Deutschland

12 11 2008

Topshop ist Kult in UK und seit Kate Moss regelmäßig für die Fashion-Kette entwirft, noch mehr. Warum es Topshops in Ländern wie Polen und Saudi Arabien (!) bereits gibt, aber die Expansion nach Deutschland bisher nicht geklappt hat, bleibt mir ein Rätsel. Egal, der Topshop-Online-Shop beliefert jetzt auch uns mit günstigen aber extrem angesagten Teilen. Foto & Shop © www.topshop.com



Rien na va plus: Russisch-Hotel-Roulette

8 11 2008

Wer günstig übernachten will, hatte bisher nur diese Wahl: Schmuddel-Hostels, muffige Pensionen, gruselige Etap-Autobahn-Hotels, schlechte Matratzen und Augenschmerzen. Oder Geheimtipps. Man könnte auch sagen Russisch-Geschmacks-Roulette: Ich erinnere mich an eine Pension namens Ani in Wien, in der meine Handtücher nur noch zu 50 Prozent mit Frottee besetzt waren - der Rest sah aus wie ein durchsichtiges Netz. Damit soll jetzt Schluss sein, eine neue Hotel-Generation wird geplant: No-Frills-Hotels. Da wäre Yotel (Foto), die 2007 in London Gatwick und London Heathrow eröffnen. Zimmer kosten ab 40 Pfund und es gibt sie auch für nur vier Stunden ab 25 Pfund. Und easyHotels - das orange easy-Logo dürfte jeder schon Mal gesehen haben: In London drei Mal (ab 30 Pfund), in Basel (ab 32 Euro), bald in Luton, Budapest und Dubai als Startpunkt für weitere 38 Häuser im Mittleren Osten, Indien und Nordafrika. Auch aus Indien erreichen uns gute Nachrichten: Die Ginger Hotels nennen ihr Konzept Smart Basics, sind bezahlbar, erträglich reduziert eingerichtet, mit W-Lan, Fitnessstudio und anderen Dingen, die auf Reisen nützlich sind. Große Pläne: Alle sechs Wochen soll ein neues Ginger eröffnet werden, bisher sind es sechs Häuser, z.B. in Bangalore und Pune. 

www.yotel.com
www.easyhotel.com
www.gingerhotels.com