Death Valley, wo Steine
von Geisterhand wandern

31 03 2009

Das Phänomen der “Racetracks” im Death Valley wurde nie geklärt. Massive Felsbrocken wandern auf ebenem Grund von selbst. Wie sie sich bewegen wurde bisher weder gefilmt noch beobachtet. Die Theorie geht davon aus, dass der Boden des Racetrack Playa, eines ausgetrockneten Salzsees bei Regen so glitschig wird, dass der Wind die Felsen bewegt. Auch ansonsten kann das Tal mit diversen geologischen Bizarritäten aufwarten: 200 Meter hohe Quarzsand-Dünen, 6.000 Jahre alte Vulkankrater, ausgetrocknete Salzseen, der tiefste Punkt des Kontinents, extreme Hitze usw. Die Ranger im Besucherzentrum erklären gerne, was Besucher sehen sollten. Auf jeden Fall ist das Death Valley einen Ausflug wert - es gibt zwei Hotels im Nationalpark, das luxuriöse Furnace Creek Inn (mit Golfplatz) und die Furnace Creek Ranch. Death Valley, offizielle Webseite des Nationalparks: www.nps.gov/deva. Foto: © Mark Lotterhand / Fotolia.



Furnace Creek Ranch -
an Tagen wie diesem..

3 02 2009

.. im Winter, wenn in der Arbeit alles schief läuft, die Wohnung ein einziges Chaos ist und auch sonst vieles anders läuft, als man es sich wünscht, empfehle ich, sich an Angenehmes zu erinnern. Mir fällt spontan die Wüste ein, das Death Valley, wo ich auf der Furnace Creek Ranch eine der erinnerungswürdigsten Nächte meines Lebens hatte. Nein, nicht was so mancher jetzt denkt. Sondern im beheizten Pool, auf einer uralten Ranch, unter dem Sternenhimmel der bizarrsten Landschaft der Welt mit einer Freundin die ganze Nacht verbracht. Die Furnace Creek Ranch datiert auf 1880, ich denke, dass sie in den 50ern in ein Hotel umgewandelt wurde. Daher rührt wohl der schrulligste Cheap-Hotel-Charme, den man sich vorstellen kann. Von der geblümten Polyester-Tagesdecke bis hin zum Old-School-Phone (Foto). Sollte es irgendjemanden mal nach Los Angeles oder Las Vegas verschlagen, unbedingt hinfahren und vorher reservieren, die Zimmer sind begehrt, denn es gibt nur zwei Hotels im Death Valley. Doppelzimmer ab 95 Euro pro Nacht. Infos: www.furnacecreekresort.com. Infos zum Death Valley Nationalpark: de.wikipedia.org/wiki/Death_Valley



Rehab / Holidays

28 12 2008

Die so ausgeglichen wirkende Eva Mendes ist in die Cirque Lodge in Utah eingecheckt. Mitten in den Bergen, direkt am Skigebiet, gebaut aus Naturstein, Holz und Glas sieht die Klinik eher aus wie ein Ski-Ressort als ein Ort des Drogenentzugs (www.cirquelodge.com). Auch The Meadows in Arizona, wo Kate Moss sich rehabilitierte, kann mit jedem edlen Landhotel mithalten (www.themeadows.org), genau wie die Betty Ford Clinic in Rancho Mirage, Kalifornien - 30 Tage dort kosten nicht umsonst 24.000 Dollar (www.bettyfordcenter.org). Man könnte fast den Eindruck gewinnen, als würde ganz Hollywood Party machen bis zum Umfallen und dann, wenn Regeneration nötig ist, in eine schicke Entzugsklinik einchecken. Foto © www.themeadows.org