Singapur: “Disneyland mit Prügelstrafe”

5 04 2009

Dieser lustige Name für Singapur ist nicht mir, sondern Christian Kracht eingefallen. Der Inselstaat geht seit einiger Zeit in die Tourismus-Offensive und erinnert bei der Image-Bildung gerne an die 20er-Jahre, als Singapur tatsächlich eine sündige und lebendige Metropole war. 2007 sieht es anders aus. Das Foto zeigt ein Hinweisschild aus der U-Bahn, 1.000 Singapur-Dollar entsprechen etwa 500 Euro. Zusätzlich möchte ich Hinweise des Auswärtigen Amts zitieren: “Nicht eingeführt werden dürfen: “Spielzeugwaffen, Kaugummi, (…) sowie pornographische Artikel.” Auf der Seite des Singapur-Zollamts stehen Kaugummis sogar an erster Stelle auf der Verboten-Liste, noch vor ähnlich bedenklichen Reisebegleitern wie Schlaftabletten, Psychopharmaka, Feuerzeugen in Pistolenform und Kautabak. Zeitschriften, Bücher, Radios und Medikamente dürfen zwar eingeführt werden, müssen aber vorher von diversen Behörden gecheckt und genehmigt werden. P.S.: Durians sind Stinkfrüchte.


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