Maidness in Tokyo

1 04 2009

In Tokio eröffnen - inspiriert von Animes - reihenweise Maid Cafés. Die Bedienungen servieren mit Häubchen und Schürzchen Kaffee und Kuchen, teilweise knien sie sich dabei auch hin, um ihrem “Master” Milch und Zucker zu reichen, Zitat: “Welcome home, Man of the house. Would you like your maid to serve you some tea?” (www.r-milk.com). Wer jetzt schon empört ist, sollte sich mit dem Thema “Sex in Japan” nicht beschäftigen. Ich habe es getan - vor Ort und in der Theorie (!). Hier kommen einige meiner Recherche-Ergebnisse, die sicherlich auch auf die gleichnamige Stern-Titelstory aus den 90er-Jahren zurückzuführen sind, die ich als Teenager mit riesigen Augen gelesen habe. Tatsächlich gibt es an jeder zweiten Ecke rund um die Uhr geöffnete Blowjob-Bars, die seltsamsten Pornos und Puffs, Love Hotels mit Themenzimmern, Europäerinnen stehen im Amüsierviertel Ropongi als Stripperinnen hoch im Kurs und viele andere verwunderliche Sex-Trends. Bei der allgemeinen Perversion machen übrigens auch die Japanerinnen mit: die sogenannten Gaijin-Hunters sind Frauen, die westliche Expatriates “jagen”. Und noch etwas, was dem Mitteleuropäer mehr als fremd sein dürfte: Der Mann hat in der japanischen Gesellschaft eine übergeordnete Rolle, da in Japan keine Emanzipation stattgefunden hat.


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1 Antwort zu “Maidness in Tokyo”

28 04 2010
DonDildo (23:27:14) :

Ist schon abgefahren was in Japan in Sachen Sex los ist.
Momentan steckt eine japanische Fluglinie in finanziellen Nöten und muss ihre Mitarbeiter entlassen.
Jetzt füchtet Sie, dass die Uniformen der Stewardessen für Fetisch Zwecke weiterverkauft werden und dass dem Image der Fluglinie schaden könnte.

Sowas kann auch nur in Japa passieren! :)

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