Madam in Beijing

12 12 2011

Nicht nur das Hotel in Peking war cool, die Preise waren insgesamt einfach unglaublich. Taxifahrten innerhalb der riesigen Stadt: immer unter 3 Euro. Stange Zigaretten: 9 Euro. Schicker Friseur: 6 Euro. Massage im Luxus-Spa: 13 Euro. Essen gehen zu siebt: 14 Euro. Trinkgeld: Unüblich.

Hat Spaß gemacht, sich als “Madam” die Koffer tragen und die Haut mit Lavendelöl massieren zu lassen. Wie man zurechtkommt ohne chinesisch zu können oder die Schriftzeichen zu beherrschen? Man muss immer alle Ziele in zwei Sprachen dabei haben, um dem Taxifahrer einen Zettel in die Hand drücken zu können. Rezeptionistinnen oder andere bilinguale Chinesen übersetzen das dann freundlicherweise immer vor der Abfahrt.  Übersetzung vergessen? Lost in Beijing! 

Das Haoyuan Hotel möchte ich an dieser Stelle dringend empfehlen. Hinter einem imposanten, rot gelackten Portal liegt in diesem klassisch-chinesischen Hofhaus (ja, es gibt noch einige wenige Hutongs zwischen all den Wolkenkratzern) ein schickes Boutique-Hotel. In den beiden Innenhöfen herrscht himmlische Ruhe, obwohl das Haoyuan superzentral gelegen ist (www.haoyuanhotel.com).


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