Feeling Trashy Inside? - Lingerie aus L.A.

1 05 2009

Dann hast Du was mit Christina Aguilera, Drew Barrymore, Lindsay Lohan, Paris Hilton und diversen anderen Hollywood-Girls gemeinsam, die sich allesamt regelmäßig im Trashy-Lingerie-Shop in L.A. eindecken! Das Label betreibt einen ganzen Kasten voller absolut abgefahrener Unterwäsche, Kostüme, scharfe Dessous und Schuhe. Billig, willig, exzentrisch, gut. Einen Online-Shop gibt’s auch. Der Name trifft jedenfalls hundertprozentig zu und irgendwie muss man zugeben, die Dinger sind einzigartig – auch wenn ich nicht wüsste, zu welcher Gelegenheit ich mich (man sich) souverän in einem der Ensembles präsentieren könnte. Vielleicht als Clownbitch im nächsten Fasching. Trashy Lingerie, 402 North La Cienega Blvd. www.trashy.com - Foto © www.trashygirls.com



Gardasee goes Future

1 05 2009

Ach war das schön, als die Italiener noch nett und drollig waren und keine arroganten Schnösel, die einen um 13.50 Uhr nicht mehr setzen lassen, weil die Küche gleicht schließt und um 19 Uhr den Tisch nicht hergeben, weil er um 21 Uhr reserviert ist oder einen aus dem Hotel werfen wollen, weil man um 5 Uhr morgens Grissini auf der Terrasse gegessen hat. Man hat es ja nicht nötig! Geld? Spielt keine Rolle. Kann ich ja noch nachvollziehen, aber da ist noch so etwas wie Hospitality. Oder man ist in der falschen Branche. Genug der Spekulationen, die Arroganz der Gardasee-Gastgeber hatte Folgen - in den letzten Jahren blieben die Gäste weg. Oft, oft war ich am Gardasee, immer war es total overbooked. Aus, vorbei! Halbleere Clubs, gähnende Langweile mitten in der Hochsaison. Da fliegt man doch lieber in Länder, wo man mit offenen Armen empfangen wird (z.B. Türkei) oder fährt an Seen, wo man als Gast wirklich alles perfekt auf dem Silbertablett serviert bekommt (z.B. Österreich). Langsam scheinen die Norditaliener aufzuwachen und etwas für den Tourismus zu tun - schönes Beispiel: Der Malemi Beach Club in Lonato bei Desenzano. Die Küche hat GANZTÄGIG geöffnet, Gäste sind willkommen, und siehe das, der Laden ist von null auf Platz 1 eingestiegen. Bin gespannt, gleich packe ich meine Sachen, dann geht es los. Happy Weekend für alle! Foto © www.malemiclub.it



Back from Garda

1 05 2009

.. and very tired. Gestern sechs Stunden im Auto gesessen, eine halbe Stunde in einem stockfinsteren Tunnel auf der teuflischen Gardesana gestanden (niemals an einem Sonntag), der österreichischen Polizei 35 Euro per Kreditkarte gespendet, weil mein “Fahrzeug zu schnell war” und am Gardasee selbst die teuerste Sonnenbrille, die ich je gekauft habe, vom fahrenden Boot verloren. So viel zu den Bad News. Aber es gibt auch gute, zum Beispiel das Hotel Spaggia d’Oro. So schrullig, mediterran, altbacken, charmant, nonchalont und schick. Mit Pool und Steg und Blick auf die Einfahrt nach Salo: Boots-Kino all day long. Kann ich nur wärmstens empfehlen - auch als Restaurant. Zum Cappucino serviert der Ober (weiße Handschuhe hätten mich nicht gewundert) ein Tellerchen hausgemachtes Gebäck und nebenan kämmt einer den Rasen. Dolce Vita! DZ für 160 Euro / Nacht inkl. Frühstück. Foto © www.hotelspiaggiadoro.com



Posh versus Grunge

1 05 2009

Ein neuer Kulturkampf ist upcoming. Ich erinnere mich noch gut, als ich 14 war und Rapper gegen Metaler waren und da gab es auch noch die Popper. “Fällt der Poppern in den Dreck, ist der Scheitel weg” usw. In London ist der Kampf Posh vs. Grunge - ich würde das jetzt mal frei übersetzen mit Popper gegen lässige Styler - bereits voll im Gange. Die “Camden Caners”, die im Stadtteil Camden unterwegs sind, lassen sich coole Grunge-Looks raus, Ikone könnte Kirsten Dunst sein. Und dann sind da noch die “Boujis Boozers”, der Name ist angelehnt an den gleichnamigen Private Member Club. Mittlerweile ist auch die Webseite nur noch “auserwählten Gästen” vorbehalten: www.boujis.com. Wer sich da so rumtreibt? Kate Middleton und die Prinzen, die wiederum ihrerseits die Vorreiter der neo-konservativen Posh-Welle sind. So ungefähr: Wir kleiden uns wie unsere Eltern und trinken aber trotzdem Wodka bis zum umfallen. Ich persönlich hab’s ja nicht so mit Polohemden und Perlensteckern…. Was mir aber wirklich Gänsehaut bereitet? La Martina! In Berlin geht’s auch schon los, Stichwort: Kastanienallee kontra Ku’Damm.



Back from beautiful Trash-Town

1 05 2009

Die Ägäis vor mir, eine mittelschöne Halbinsel hinter mir, das zweit-trashigste Touri-Town das ich je gesehen habe (nach Belek) ganz in der Nähe. Bodrum hat viele Vorteile und ein paar Nachteile. In Bodum-City ein Fake-Shop nach dem anderen, ich habe einen mittleren Schock erlitten bei der Stadtbegehung. Überall dröhnt Techno aus den Boxen, das ständige “Gscht-gscht” der Verkäufer nervt, die Bar-Street ein Debakel! Wie anders war das Leben auf meinem Steg. Das Meer so sauber, die Luft so rein, Gold-Partikel im Wasser, der ständige Wind – schöner kann eine Küste kaum sein. Mit Blick auf die griechischen Inseln Kos, Pserimos und Kalimnos habe ich gechillt wie nie in meinem Leben. Reisen mit den Eltern bringen zwar 21 gemeinsame Essen mit sich, aber auch die Freiheit, alles tun zu können, ohne Rücksicht auf Mitreisende nehmen zu müssen. An dieser Stelle eine ganz persönliche Empfehlung: Die Tauchschule Paradise Found. Die lässigsten Tauchlehrer der Türkei. Garantiert! Foto © www.paradisefoundbodrum.com