Das wohl coolste Hotel in 2008

26 12 2008

Da oben, auf dem Dach des Palais de Tokyo, in dem das Museum für moderne Kunst beheimatet ist, steht es. Das Hotel Everland ist ein Projekt des Schweizer Künstlerpaares L/B, Sabina Lang und Daniel Baumann. Von Yverdon über Burgdorf und Leipzig ist es im Oktober 2007 nach Paris gezogen, wo es bis Ende 2008 bleibt. Klar, es ist ausgebucht, aber immer 60 Tage im voraus ist die Lounge für 333 bzw. 444 Euro online verfügbar. Wer nicht schnell genug klickt, muss nicht traurig sein: Man kann das mobile Hotel während der Öffnungszeiten des Museums besichtigen, ab 18 Uhr ist es allerdings den glücklichen Gästen vorbehalten. Info & Foto © www.everland.ch



Euro, Du praktischer Euro

26 12 2008

Mann, wie es nervt, mit Kronen oder Franken oder Pfund zahlen zu müssen. All diese Länder, die die Währungsunion nicht mitmachen! Zehn Jahre wird die Wirtschafts- und Währungsunion bald alt. Beim Euro-Design-Contest kann man jetzt abstimmen und den Look der 2-Euro-Gedenkmünze mitbestimmen. Abstimmen & Foto © www.eurodesigncontest.eu



Südafrika: Tabledance In Style

26 12 2008

Also bei uns hat das ja immer so einen leichten Proll-Touch, Tabledance-Bars. Die sind dann irgendwo im Industriegebiet, Solarium-gebräunte Tussis und Muskelprotze besprühen sich mit Schlagsahne während Uschi, Sabine und ihre Kolleginnen kreischend zugucken. In anderen Ländern wird Tabledancing ein wenig anders betrieben. Über Forty Deuce in L.A. und Las Vegas hatte ich schonmal berichtet (www.fortydeuce.com). Da sich mein Freund J. gerade in guter Gesellschaft in Kapstadt, Südafrika befindet, hat er mir diesen Tipp hier geschickt. Das House of Rasputin ist eine edle Tabledancebar, für Singles, Pärchen, Frauen, Männer, die gerne gut essen, gut trinken und sich bei Rotwein und Steak von einem gekonnten Strip unterhalten lassen. Wer will, zieht seine Vorhänge zu oder verzieht sich ins Séparée. Foto © www.rasputin.co.za



Schokolade für Erwachsene

26 12 2008

Meine neue Serie auf Focus Online Reisen startet heute mit New York Desserterien und kommt zukünftig jeden Montag frisch aus meiner häuslichen Reiseredaktion. Freue mich über Trends & Tipps & Inspirationen aus der ganzen Welt. Schreibt mir: redaktion@travelinstyle.de. Hier lesen: redaktion@travelinstyle.de. Hier lesen: www.focus.de/reisen



Banning Backpackers

26 12 2008

Ich war ja kürzlich in diesem Film, Hotel Very Welcome, der so treffend die Backpacker-Meute karikiert, die Südostasien auf der Suche nach sich selbst überschwemmen. Exstacy-missbrauchend wird gefeiert was das Zeug hält. Die Folgen? Billige Clubs, McDonalds-Filialen, Puffs, Techno-Partys, grölende Engländer, betrunkene Australier usw. Deswegen finde ich die strenge Restaurant Policy des Hotels Lebua in Bangkok sehr amüsant - könnte als Vorlage für ein Anti-Backpacker-Gesetz dienen. Da steht: Slipper, Sandalen und Flip Flops sind verboten, Männer tragen komplett geschlossene Schuhe und auf keinen Fall kurze Hosen oder ärmelose Hemden. Sportklamotten sind verboten. Sogar Geripptes ist verboten. Ums kurz zu machen: Das Sirocco Restaurant und die grün erleuchteten Sky Bar sind absolute Places to be in Bangkok, das Hotel Lebua ist ebenfalls sehr empfehlenswert und garantiert Backpacker-befreit. DZ ab 150 Euro - was extrem teuer ist. Meine Freunde F. und F. haben direkt an der Rezeption verhandelt und sind deutlich günstiger untergekommen. Infos & Foto © www.bangkok.lebua.com



Unforgettable

26 12 2008

Ein mäanderndes Höhlensystem aus Valser Naturstein mit Lichteinbrüchen, Innen- und Außenbecken und das ganze mitten in den Bergen. Ein Foto habe ich vor langem im Stern gesehen und wusste sofort, was meine Freundin C. meinte, als sie mich fragte, ob ich die Therme Vals kenne. Wer die Fahrt nach Chur auf sich nimmt, sollte unbedingt vorher online ein Ticket reservieren (24 Euro), denn pro Tag darf nur eine bestimme Anzahl von Gästen in das architektonische Meisterwerk von Peter Zumthor. Der Architekt hat auch einige der Zimmer im zugehörigen Hotel neu gestaltet. EZ ab 160, DZ ab 268 Euro. Günstiger wird es in den Außenhäusern, wo man dann allerdings sofort weiß, warum Thomas Bernhard Graubünden fast genauso sehr gehasst hat, wie seine Heimat Salzburg. Also lieber mehr ausgeben und depressionsfrei genießen! Foto © www.therme-vals.ch



Times are changing

26 12 2008

Das Papierticket gehört ab 1. Juni weltweit der Vergangenheit an, wie die IATA, The International Air Transport Association (www.iata.org) vermeldet. 240 Airlines sind dem Verband angeschlossen, die 94 Prozent aller Flüge anbieten. Nie wieder kann man dann ein Ticket vergessen und deswegen einen Flug verpassen. Das spart Geld, genau 9 Dollar Flugschein und ganze 50.000 Bäume, die jedes Jahr gefällt werden, um das nötige Papier zu produzieren. Moderne Zeiten! Foto © Lufthansa



Die Macht von Visionen

26 12 2008

Claudio Corallo hat sich vor 34 Jahren von seiner Heimat Italien verabschiedet und sich aufgemacht, um nach ein paar Jahren Kaffeeanbau seine Berufung zu finden: Den Kakao. So lebt er seit 1993 im Inselstaat São Tomé und Príncipe an Afrikas Westküste und produziert die beste Schokolade der Welt aus vorher längst in Vergessenheit geratenen Kakao-Sorten - in Eigenregie. Mittlerweile wird er gefeiert für seinen Corallo Cacao, die Schokoladen des Labels sollen bahnbrechend anders sein als jede andere Luxusschokolade. Die Corallo-Schokolade kostet 7,50 Euro pro 100 Gramm. Gibt’s z.B. hier: www.chocolats-de-luxe.de. Screenshot © spiegel.de



Das Rauchverbot kann so sexy sein

17 12 2008

Im Stockholmer Restaurant Kungsholmen darf nicht geraucht werden, wie in allen schwedischen Gastronomien. Sehr wohl aber auf dem Kungsholmen Pontonen, einem windgeschützten, schicken Ponton mit 120 Sitzplätzen und einer Bar. Extrem lässige, leicht schwankende und sehr angesagte Geschichte. Die überdachte, beheizte, mit einer Art Überzelt windgeschütze Plattform auf dem Wasser ist vor dem Gesetz ein Freiluftbereich, in dem das Rauchen erlaubt ist. Wann lassen sich die deutschen Gastronomen mal was einfallen? Foto © www.kungsholmen.com



Some Smushies?

17 12 2008

The Royal Café in Kopenhagen serviert eine Kreuzung aus Smørrebrød und Sushi und kommt mit seinen Smushies gleich mal in die Monocle (www.monocle.com). Sehen schick aus die Dinger! Wirklich bemerkenswert ist vor allem das Café selbst, das im Juli 2007 eröffnet wurde, und zwar im Neorenaissance-Verkaufspalast der Porzellanmanufaktur Royal Copenhagen (www.royalcopenhagen.com). Das Porzellan, auf dem die feinen Leckereien serviert werden, darf man selbst aussuchen. Und überhaupt könnte man meinen in einer Art Märchenwelt gelandet zu sein - alte dänische Gemälde, Design von Fritz Hansen, verspielte Wandmalereien. Anders und sehr charming! Foto © www.theroyalcafe.dk