Glenn Close wieder ON

2 04 2008

Glenn Close in der neuen Serie DamagesVon wegen keine Jobs für alte Hollywood-Divas. Glenn Close rockt in einer neuen Anwaltserie namens “Damages”, die natürlich, wie soll es anders sein, nur in den USA läuft. Wenigstens gibt es die Desperate Housewifes! Foto © FX Networks. Trailer: www.fxnetworks.com



Ein echter Designhotel-Bargain: The Hoxton Urban Lounge

2 04 2008

undefinedFrisch und lässig: Das 2006 eröffnete Hotel überzeugt nicht nur mit preislich, sondern auch mit vielen Besonderheiten - vor allem in den öffentlichen Bereichen. Da wären beispielsweise offene Kamine, Kunst-Exponate, unverputzte Ziegelwände und ein schickes Grill-Restaurant, über das man sich nach einem langen London-Tag und vor dem Ins-Bett-Fallen freut. Die Zimmer sind angenehm zurückhaltend, aber auch hier sorgen kleine Extras für ein gutes Gefühl, beispielsweise Daunendecken, Aveda-Kosmetik und Flatscreens. Fazit: Ein urbanes Hotel mit extrem guten Preis-Leistungsverhältnis. ——– Infos: Insgesamt 205 Zimmer. Doppelzimmer bzw. Einzelzimmer ab 59 Pfund, Frühstück inklusive. Zentral in der City unweit der Liverpool Street gelegen. Hoxton Hotel, 81 Great Eastern Street, London, EC2A 3HU, Tel. 0044/20/75501000, www.hoxtonhotels.com



Death Valley: Tal der Extreme

1 04 2008

Ein Grad pro Kilometer - das Temperatur rast scheinbar in die Höhe, als wir das legendäre Death Valley – zu deutsch: Tal des Todes - erreicht haben. Schilder warnen vor Überhitzung – sowohl die Menschen, als auch ihre Autos. Drei Autostunden von Los Angeles und zwei von Las Vegas entfernt liegt dieses einmalige Naturparadies. Seinen Namen trägt der Nationalpark eigentlich zu Unrecht, was ein Blick in die bewegte Historie des Tals deutlich macht. Das sagenumwobene Tal des Todes im US-Bundesstaat Kalifornien ist extrem in jeder Hinsicht. 

Der Goldrausch von 1848

Kalifornien, 1848: Ein Handwerker findet ein paar Bröckchen Gold in einem kalifornischen Fluss und löst damit eine der größten Völkerwanderungen der Geschichte aus: den Gold Rush. Alle wollen gen Westen, aber auf dem Weg gilt es die Berge der Sierra Nevada zu überwinden - im Winter unmöglich. Einer der Wagenzüge nimmt 1849 eine Abkürzung und verlässt den bekannten Weg. Durch den beschwerlichen Umweg durch die Wüste in einem tiefen Tal retten sich mehrere Familien vor einem Schneesturm und dem sicheren Kältetod. Gerüchte um den Tod der Pioniere geben dieser Wüste ihren Namen: Tal des Todes.

Ein Wüste mit Legende: Death Valley Scotty

Grapevine Canyon, 1932: “Kein Mondlicht der Welt kann sich mit dem in unserem Tal vergleichen”, schwärmt Walter Scott, der als “Death Valley Scotty” in die Geschichte eingehen soll. Der Abenteurer, der den ganzen Wilden Westen bereist hatte, verliebt sich bei seinem ersten Besuch in diese ungezügelte Landschaft, bleibt und schafft es Investoren an Land zu ziehen, die auf Goldfunde hoffe. Mit deren Geld baut sich der komischer Kauz, ein ebenso seltsames Schloss, das später Museum und Besuchermagnet sein wird: Ein großzügiges Anwesen an der Nordspitze des Death Valley – Scotty’s Castle.

Der tiefste Punkt des Kontinents

Furnace Creek, 2004: Knallbunt gefärbte Gesteinsformationen, surreale Mondlandschaften, ausgetrocknete Salzseen und grandiose Aussichten liegen hinter uns, als wir in Furnace Creek ankommen, dem Besucherzentrum des Nationalparks. Der Ranger empfiehlt den nahe gelegenen Zabriskie Point: Die fast schon unheimliche, absolute Stille über den verschiedenfarbigen Bergketten wird nur vom Wind übertönt – es sind oxidierende Metalle wie Kupfer und Eisen, die die Gesteine einfärben.

Steine wandern wie von Geisterhand

Von Dante’s View, einem weiteren Aussichtspunkt, ist auch der tiefste Ort Amerikas zu sehen: der ausgetrocknete Salzsee Badwater liegt 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel, der Boden des Bassins besteht aus vier Quadratmeter großen, sechseckig aufgebrochenen Erdplatten - der einstige See ist vor 3000 Jahren ausgetrocknet. Das Phänomen der “Racetracks”, wandernder Steine, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Die Felsbrocken bewegen sich auf ebenem Grund anscheinend von selbst meterweit fort und hinterlassen dabei deutliche Schleifspuren. Wie sie sich bewegen wurde bisher weder gefilmt noch beobachtet. Die Theorie geht davon aus, dass der Boden des Racetrack Playa, eines weiteren ausgetrockneten Salzsees bei Regen so glitschig wird, dass der Wind die Felsen beweget.

Star Wars und des Teufels Golfplatz

“The Devils Golf Course” ist kein teuflisch verzwickter Golfplatz sondern ein Feld zerklüfteter, spitzer Salzkristall-Formationen. Vorsicht beim Hineinlaufen: die Zacken sind tatsächlich teuflisch scharfkantig. Ein paar Kilometer weiter warten die 200 Meter hohen Mesquite Sand Dunes. In den Quarzsand-Dünen wurden Teile des Science-Fiction-Spektakels “Star Wars” gedreht. Auch Ubehebe Crater ist einen Besuch wert: Ein 230 Meter tiefer und über 6000 Jahre alter Vulkankrater.Geologische ExtrembedingungenDas Death Valley ist ein Ort der Extreme – historisch, geologisch, klimatisch. Seine tiefste Stelle liegt knapp 86 Meter unter, die höchste Stelle mehr als 3400 Meter über dem Meeresspiegel. Im Sommer wird es mit bis zu 57 Grad extrem heiß in dem 13 Quadtratkilometer großen Nationalpark, im Winter, Frühjahr und Herbst ist es angenehm mild. Die einmaligen Ergebnisse geologischer Extrembedingungen sind heute ein beliebtes und außergewöhnliches Urlaubsziel.

Weitere Informationen: Das Furnace Creek Visitor Center & Museum ist ganzjährig täglich geöffnet, ebenso wie Scotty’s Castle & The Gas House Museum – jeweils von 8 bis 18 Uhr. Die freundlichen Ranger im Besucherzentrum organisieren geführte Ausflüge und Wanderungen und halten Karten und Informationen bereit. Die offizielle Webseite des Nationalparks: www.nps.gov/deva. Beste Reisezeit: Von Oktober bis März – der Sommer ist zu heiß. Es gibt zwei Hotels im Nationalpark, das luxuriöse Furnace Creek Inn (mit Golfplatz) und die einfachere Furnace Creek Ranch, Reservierungen sind empfohlen: www.furnacecreekresort.com.



Kalifornien - wo die Wüste Wunder verspricht

1 04 2008

Zu Füßen der Chocolate Mountains liegt die vielleicht süßeste Urlaubs-Versuchung des US-Bundesstaats Kalifornien: Palms Springs.

 Schokoladig braune Hügel, weite Wüsten, unendliche Windmühlen-Farmen und Palmen – das sind die ersten Eindrücke, die zu Füßen der Chocolate Mountains auf Besucher warten. Auch auf den zweiten Blick ist die Palms Springs ein Wunderland. Der unendliche Sonnenschein, die typisch-kalifornische Freundlichkeit der Bewohner und luxuriöse Hotels mit gepflegten Goldplätzen machen die Wüstenstadt zu einer süßen Urlaubsversuchung. Kein Wunder, dass sie gerade ein Revival erlebt!

Nur zwei Autostunden sind es von Los Angeles zur legendären Wüstenoase, die seit den 20er-Jahren Sonnenhungrige und Erholung suchende anlockt. Erst kamen die Künstler, dann die Hollywood-Stars – von Elvis bis Marlene Dietrich -, später die Reichen, die Rentner, die Golfer und stets die ganz normalen Touristen. Letztere logieren hier auch ohne eigenen Zweitwohnsitz komfortabel: Jedes Hotel, jedes Motel, höchstwahrscheinlich auch jedes Haus, verfügt über einen Swimming Pool. Hinzu kommen über 100, dank enormer unterirdischer Wasservorkommen, blitzgrün-gepflegte Golfplätze, unzählige Tennisplätze, Spas mit Anschluss an natürliche Thermalwasser-Quellen und eine pittoresk-indianisch angehauchte Innenstadt mit tollen Shopping-Möglichkeiten.

Wurde schon erwähnt, dass die Sonne täglich scheint und das statistische Mittel gerade Mal einen Regentag im Jahr und 28 Grad im Monat Dezember anzeigt? Die Wüstennächte beginnen mit knallbunten Sonnenuntergängen und sind sternenklar; die Luft ist so rein, dass die Szenerie fast irreal wirkt.

“Dieser Ort ist magisch”, flüsterte bereits ein Parfümerie-Verkäufer in L.A. entrückt, als wir erzählten, dass diese Reise nach Palms Springs führt. “Meine Vorfahren stammen aus diesem wunderbaren Tal.” Tatsächlich, leben die Cahuilla Indianer bis heute hier, betreiben Casinos – eine weitere Attraktion – und besitzen jeden zweiten Quadratkilometer des Tals, in dem Palms Springs liegt. Die Veranstaltung des Glückspiels ist den Ur-Einwohnern Amerikas vorbehalten. Eine Maßnahme, mit der die Verarmung der Indianer verhindert werden sollte, und die so gut fruchtet, dass Tausende nun versuchen, indianisches Blut in ihren Adern nachzuweisen. Sein Glück am Spieltisch darf dagegen jede Nationalität versuchen: Roulette, Black Jack und einarmige Banditen warten – sofern der einmalige Sternenhimmel nicht Unterhaltung genug ist. 

Tags drauf, in den grandiosen Indian Canyons müssen wir an die Worte unserer L.A.-Bekanntschaft denken: Diese Täler sind tatsächlich magisch. Magisch schön und seltsam bewachsen: Wildblumen, bizarr geformte Felsformationen, meterhohe Kakteen, Fächer- und Yucca-Palmen. Nach den Riesen-Yuccas ist auch der nahe gelegene Joshua Tree National Park benannt - übrigens ein absolut lohnender Tagesausflug, egal ob auf eigene Faust oder organisiert.

Informationen gibt es in den meisten Hotels und im ebenfalls empfehlenswerten Besucherzentrum zu Füßen des Mount San Jacinto. Von hier startet auch die Aerial Tram. Die Seilbahn ist eine weitere Attraktion, denn aus über 2900 Metern ist der Blick über das Tal fantastisch. Palms Springs, seine Golfplätze und Pools, Tenniscourts und Luxushotels liegen im strahlenden Sonnenschein zu unseren Füßen: Das Leben kann so unglaublich süß sein!

Weitere Informationen: Das örtliche Tourismusamt gibt Auskunft über Hotels und Aktivitäten: Palm Springs Official Visitors Center, 2901 North Palm Canyon Drive, Tel. 001/760/7788418, E-Mail: visitors@palm-springs.org, Internet: www.palm-springs.org

Anreise: Idealerweise mit dem Mietwagen ab Los Angeles, Flüge nach Los Angeles ab Deutschland bieten alle großen Airlines ab 600 Euro an. 

Wetter: Im Winter angenehme 28 Grad, im Sommer bis zu 45 Grad. Die Hochsaison ist zwischen Januar und April, dann sind die meisten Hotels ausgebucht, eine Reservierung ist unerlässlich.



Kurzer Reiseführer: Los Angeles

1 04 2008

Die Megapolis zeigt ihr lieblichstes Gesicht denen, die mit dem Auto kommen. Am besten auf dem Highway No. 1. An der legendären Panorama-Straße reihen sich nämlich die Stadteile Malibu, Santa Monica, Venice und Long Beach aneinander wie Perlen an einer Kette - die Trend-Viertel der Mega-Stadt liegen an den sonnenverwöhnten Küsten des Pazifischen Ozeans. Sie sind nur ein kleiner Vorgeschmack, auf was da noch kommen wird: Los Angeles ist enorm! Mit knapp vier Millionen Einwohnern in der Stadt und über 17 Millionen im Einzugsgebiet, dessen Fläche größer ist als das Land Österreich, stellt die Mega-Stadt nicht nur ihre Bewohner, sondern auch ihre Besucher vor eine echte Herausforderung.

Los Angeles clever entdecken

Genau deswegen sind die charmanten Küsten-Stadtteile ein guter Start in die Stadt, aber auch ein guter Standort für das Hotel. Einen Mietwagen brauchen L.A.-Besucher übrigens in jedem Fall, der Weg zur Mega-City führt nämlich über ein enormes Straßennetz, das von öffentlichen Verkehrsmitteln eher mittelmäßig bedient wird. Während in Malibu vor allem Stars in grandiosen Villen logieren – die Häuser in L.A. sind vornehmlich aus Holz – ist Santa Monica ein lebhafter Stadtteil mit liberalem Flair. Am berühmten und beliebten Strandabschnitt Venice Beach treibt sich vor allem am Wochenende ein buntes Volk herum: Jongleure, Wahrsager, Maler, Bodybuilder. Mit einem Smoothie – ein Mix aus frischen Früchten und Eis - in der Hand, macht ein Rundgang in Venice jede Menge Spaß. Nach Sonnenuntergang sollten die Strände gemieden werden, denn im Dunkeln ist wieder eine bunte Mischung – dann allerdings eine eher kriminelle denn unterhaltsame - unterwegs.

Das müssen Sie sehen!

Genug vom lieblichen Gesicht L.A.s? Dann sind Sie reif für diese Stadt: Hollywood steht auf dem Programm. Die Melrose Avenue liegt in West Hollywood und ist die – im wahrsten Sinne des Wortes - coolste Shoppingmeile Kaliforniens. Hinter Graffiti-besprühten Fassaden verkaufen kleine Boutiquen Vintage-Klamotten, Lederkluften, die neuesten Turnschuhe, Schmuck und günstige Mode. Aber auch größere Geschäfte wie etwa Urban Outfitters (Mode und Kleidung) und Fred Segal, der Lieblingsshop der Hollywood-Stars, finden sich auf der Melrose. Die Terrasse der geliebt-gehassten amerikanischen Coffee-Shop-Kette Starbucks bietet sich an für eine Shopping-Pause mit Aussicht auf die trendigen Großstädter an. Die Chancen, echte Hollywood-Stars zwischen all jenen, die es gerne wären, zu sehen, stehen gut.

Stars und Sterne gucken

Eines Tages einen Stern auf dem Walk of Fame zu bekommen, davon träumt so ziemlich jeder in Hollywood - auch wenn die meisten Schauspieler (noch) kellnern. Die, die es in den Film-Olymp geschafft haben, ehrt ein Bürgersteig voller Sterne – eben der Walk of Fame – den jeder Besucher gesehen haben sollte. Aber bitte nur tagsüber, denn auch hier gilt: Vorsicht in der Dunkelheit. Gleich in der Nähe gibt es die berühmtesten Hot Dogs der USA. Pink’s Hot Dogs (709 N. La Brea Blvd., www.pinkshollywood.com) gibt es seit 65 Jahren. 

Pretty Woman lässt grüßen

Auf den Spuren der Aktrice wandeln auch Besucher des Rodeo Drive. Unvergessen die Szenen, in denen Julia Roberts alias Pretty Woman in den Luxus-Boutiquen der Edel-Shopping-Meile abgewiesen wurde. Wenn es dunkel wird in Hollywood, erstrahlen die Lichter auf dem Sunset Boulevard, wo sich Bars und Nachtclubs aneinander reihen. Nicht wundern, hier glitzert sogar der Asphalt. Eine besonders schöne Adresse ist die Skybar im Mondrian Hotel (8440 Sunset Blvd.) mit ihrer tollen Dachterrasse und einem grandiosen Blick über die Großstadt.

Noch mehr Los Angeles? Ja!

Im Norden von L.A. finden sich die Universal Studios, vor allem für Familien ist der Besuch in den Filmstudios dank jeder Menge Shows und Achterbahnen lohnenswert. Der Eintritt ist mit 55 Dollar pro Person allerdings nicht gerade günstig. Wer also nur noch einen Tag übrig hat, sollte diesen vielleicht eher im Getty Center, das ebenfalls im Norden der Stadt liegt, verbringen. Der Eintritt in das architektonisch und inhaltlich sehenswerte Museum ist kostenlos. Die Ausstellung zeigt mehr als 50.000 zumeist klassische Exponate aus der Sammlung des 1976 verstorbenen Milliardärs Jean Paul Getty.

Paris Hilton liebt sie: Die besten Burger der USA

In-n-Out-Burger heißen die heimlich besten Fast-Food-Brötchen der USA, und die gibt es nur in Kalifornien und den Nachbarstaaten Arizona und Nevada. Das Geheimnis? Es gibt nur einen einzigen Hamburger bei In-n-Out, und der ist so gut, dass sogar Paris Hilton sich den Besuch bei der Fast-Food-Kette nicht verkneifen kann!

Weitere Informationen:Die offizielle Website der Stadt Los Angeles und die Webseite des Fremdenverkehrsbüros halten jede Menge aktuelle Tipps bereit – allerdings nur auf Englisch: www.ci.la.ca.us und www.seemyla.com. Vor Ort ist ein Besuch im Fremdenverkehrsbüro „Los Angeles Visitor Information Center“, 685 Figueroa St. (zwischen Wilshire Blvd. and 7th St.), Tel. +1/213/689-8822, sicherlich ein guter Start.



Reise-Tipps für den Frühling

1 04 2008

Dem Frühling entgegen fliegen - fünf sonnenverwöhnte Inseln für Winter-Flüchtlinge. Warum sich länger über Schneematsch, Regen und Nebel ärgern? Wem der Winter in Deutschland einfach endlos erscheint, der sollte dem Frühling entgegen fliegen. Ab März locken die sonnenverwöhnten Inseln im Mittelmeer und im Atlantik mit blühendem Frühling, Erholung und günstigen Preisen. Noch sind die Strände nicht übervölkert und die schönsten Ausflugsziele lassen sich bei angenehmem Klima mit Muße erleben. Wir stellen die schönsten Ziele für den Start in die warme Jahreszeit vor. Wenn sich in Deutschland der Winter langsam verabschiedet, beginnt für manche Urlauber die schönste Zeit auf Mallorca. Die Insel entwickelt jetzt, bevor der große Rummel losgeht, ihren vollen Reiz. Die Pracht der Mandelblüte wird im März von der nicht minder malerischen Pfirsichblüte und sattem Frühjahrsgrün abgelöst. Die ausgedehnten Orangen- und Zitronenplantagen tragen ebenfalls bis Ende April eine unglaubliche Fruchtfülle zur Schau. Malerisch leuchten die Wiesen in bunten Farben. Bei angenehmen 17 Grad locken Wandertouren und Fahrradausflüge ins Landesinnere. Das Meer ist mit 14 Grad Wassertemperatur allerdings nur etwas für Hartgesottene. Auf Fuerteventura scheint die Sonne im März durchschnittlich acht Stunden täglich. Bei 23 Grad Lufttemperatur und 17 Grad warmem Wasser lässt es sich am Strand gut aushalten. Paradisiesische Ruhe, Ausflüge in das Landesinnere mit seinen grandiosen Bergzügen und weiten Landschaften sorgen für abwechslungsreiche Erholung. Einen Besuch ist der Zoo in dem kleinen Dorf La Lajita wert: Hier gibt es Kamele, exotische Vogelarten, Affen und eine große Teichanlage, in der diverse Krokodile leben. Angenehme 20 Grad durchschnittliche Lufttemperatur und 19 Grad warmes Meerwasser erwartet Winterflüchtlinge auf der griechischen Insel Kreta. Ausflüge zum 3500 Jahre alten Palast von Knossos oder in die längste Schlucht Europas, die Samaria-Schlucht, sind Anfang April noch nicht annähernd so schweißtreibend wie im Hochsommer. Kunst, Kultur und alte Königsgräber - wer in Zypern auf Entdeckungsreise geht, der findet viele Sehenswürdigkeiten. Vielseitige Urlauber nehmen sogar ihre Ski mit. Denn im Troodos-Gebirge liegt in den Wintermonaten Schnee. Alle anderen breiten das Badetuch aus, und aalen sich bei bis zu 23 Grad in den warmen Sonnenstrahlen. Ein Mietwagen für Inselerkundungen, wie etwa einer Tour zum “Petra tou Romiou”, dem Felsen, auf dem Aphrodite der Sage nach den schäumenden Meereswogen entstiegen sein soll, ist unerlässlich. Nur wenige Flugstunden von Deutschland entfernt lockt Madeira, die portugiesische Atlantikinsel, Sonnenhungrige im Frühjahr an. Zerklüftete Steilküsten, eine bizarre Bergwelt und die subtropische Blütenpracht machen die Insel zu einem frühsommerlichen Traum. Das Thermometer klettert im März auf 20 Grad. In natürlichen Lava-Schwimmbecken direkt am Meer kann man sogar schon baden. Sandstrände gibt es keine, dafür wird hier gesurft, gesegelt und Golf gespielt.



Bodrum und Erdek - hier urlauben junge Türken

1 04 2008

Günstige Preise und die berühmte Gastfreundschaft machen die Türkei zum Shooting-Star in den Reisebüros - und nicht nur für klassische Bade- und Trümmertouristen. Wir verraten, wo junge Urlauber, auch die Einheimischen, ihre Ferien am liebsten verbringen. Die beliebtesten Ziele sonnenhungriger Touristen liegen an der Türkischen Riviera, die mit der weiten Bucht von Antalya beginnt. Riesige und luxuriöse Hotelanlagen, unzählige Wassersportmöglichkeiten, brodelnde Städte: Trubel und Heiterkeit wohin das Auge blickt. Wer allerdings seine Abende und Nächte schick und vor allem szenig verfeiern will, der sollte die beliebtesten Party-Orte der türkischen Küste kennen – hier trifft sich die türkische Jeunesse, um die heißesten Nächte des Jahres zu verbringen. Das Traumziel der türkischen Jugend ist unbestritten Bodrum, das als türkisches Pendant des französischen Luxus-Ortes St. Tropez gilt. Hier swingt das Leben, treffen sich die Jungen und Schönen, ankern die Reichen mit Ihren Motorbooten und luxuriösen Yachten. Die weniger Betuchten schwärmen mit Badebooten aus, die täglich entlang der wunderschönen Küste starten, denn Bodrum hat kaum Sandstrände. Auch wenn das Gebiet ähnlich stark von Touristen frequentiert wird wie Kemer, Side und Antalya, die Touristenhochburgen der “Türkischen Riviera”, hat die Halbinsel von Bodrum viel mehr ihres Charmes und ihrer Ursprünglichkeit behalten als jene Badeorte weiter im Osten. Ein Tipp: Nur zwei Kilometer von Bodrum entfernt liegt der kleine Ort Gümbet mit paradiesischen Badebuchten und tollen Wassersportmöglichkeiten. Was Bodrum allerdings noch beliebter macht als die zauberhaften Bademöglichkeiten, ist das Nachtleben: Kleine Kneipen, Jazzlokale und Fischrestaurants drängen sich in der Stadt nebeneinander, und von der riesigen, marmornen Nobel-Disco Halikarnas schwärmen sogar die Nightlife-verwöhnten Istanbuler. Nicht ganz so turbulent und bevölkert wie Bodrum ist die Halbinsel von Erdek im kleineren Marmarameer. Mit der Fähre von Istanbul lässt sich die Halbinsel in wenigen Stunden erreichen. Rund um Erdek, zwischen Olivenhainen und Pinienwäldern, liegen idyllische Sandstrände. An der Strand-promenade der Kleinstadt Erdek dagegen tobt das pralle Leben. Disco-Boote mit tanzenden Bikini-Schönheiten kreuzen vor dem Strand hin und her, machen Werbung für die zahlreichen Clubs im Ort und die Partys am gleichen Abend. Mit Motorbooten oder auf von ihnen gezogenen Reifen und Plastikbananen flitzt die türkische Jugend durch die Badebucht. Abends gibt es Live-Musik und Amüsement im ganzen Ort. Viele junge Istanbuler machen Wochenendtrips nach Erdek, denn hier gibt es Strand und Spaß fast ohne ausländische Touristen - schließlich ist die Marmara-Region für den internationalen Tourismus nahezu unbedeutend. Informationen: Türkisches Fremdenverkehrsbüro, Baselerstr. 37, 60329 Frankfurt, Tel. 069/233081, Fax 232751, www.goturkey.com.