Auf die Piste mit Prinz Charles

1 04 2005

Wo Promis Skifahren: Die internationale Snowciety in den Winterferien

St. Tropez im Sommer, St. Moritz im Winter: Die Promis wissen welche Orte Spaß machen. Wir verraten wo Europas Hochadel, Profi-Sportler und Hollywood-Stars ihre Bahnen ziehen und wo sie den Après-Ski feiern. Die schicksten Orte der Schnee-Society - von der Schweiz über Italien bis nach Aspen. Die Schweiz rangiert weit oben unter den Lieblingszielen der internationalen Snowciety: Bis Anfang April lockt das berühmte Champagnerklima – trocken und prickelnd - in die pittoresken Nobelskiorte. Da wäre beispielsweise das mondäne St. Moritz, wo sich Reiche, Schöne, Prominente und Adelige Scharen versammeln. Unter den Stammgästen des Skiorts finden sich zahlreiche bekannte Namen wie König Carl Gustav von Schweden nebst Königin Silvia und den Prinzessinen Victoria und Madeleine, der ewige Playboy Gunther Sachs oder die superreiche US-Lady Ivana Trump. Das niederländische Kronprinzenpaar Máxima und Willem-Alexander verbrachte hier sogar die Flitterwochen. Sehen und gesehen werden lautet das Motto und der Tagesablauf gibt die Hot Spots vor: Mittags gibt’s Schampus auf der Alpina-Hütte, bei Sonnenuntergang ist Teatime in den Nobelhotels und die Nächte werden im Club Dracula durchgefeiert. Prinz Charles und seine Söhne William und Harry bevorzugen übrigens das nahegelegene und ruhigere Klosters – per Autozug durch den Vereina Tunnel dauert die Verbindung eine knappe Stunde. Aspen – schon der Name hat Starappeal und tatsächlich erwartet die Gäste in Amerikas bekanntestem Skigebiet jede Menge Hollywood-Glamour. Auch hier liegt die Verbindung zum Lieblingsdrink der VIP-Gäste nahe: “Champagnepowder”, Champagnerpuder, wird der glitzernde und dank geografischer Lage inmitten des Kontinents sehr trockene Schnee im US-Bundesstaat Colorado genannt. Promis, endlose Pisten, Puderschnee und traumhafte Panoramen auf die Bergwelt Aspen zum Traum für Genießer. Die Vorzüge des in 2400 Metern Höhe gelegenen Nobelskiorts wissen auch Stars wie Gwen Stefani, Antonio Banderas und Melanie Griffith, Will Smith, Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones, Cindy Crawford, Jack Nicholson, Arnold Schwarzenegger – die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Bis Ende April wartet Aspens Superschnee auf die Skifahrer – egal ob Promi oder nicht. Madonna di Campiglio, der mondänste Ort der italienischen Dolomiten, lockt sonnenhungrige Skifahrer ebenfalls bis Ende April. Wenn dann ein besonders schneller Fahrer an allen anderen vorbeiflitzt, könnte das Michael Schumacher sein – der Formel 1-Weltmeister ist Stammgast. Weitere Vip-Gäste sind beispielsweise Schmusesänger Eros Ramazotti, Formel-1-Pilot Rubens Barrichello und Supermodel Naomi Campbell. Traumhafter Schnee, schöne Ausblicke und die berühmte italienische Lebenslust machen den Dolomitenort nicht nur bei den Stars beliebt, hier wird abseits der Pisten gefeiert, geflirtet und geschlemmt wie in wenigen anderen Skiorten.



Die besten Sitze im Flieger - Wunschplatz schon vor dem Check-in sichern

1 04 2005

Der Vordermann legt den Sitz zurück, die eigene Lehne ist nicht verstellbar, und um die Armlehnen rechts und links wird gekämpft: Horror-Vision für Mittel- oder gar Langstreckenflüge. Um auch in der Economy Class einigermaßen bequem zu fliegen, gesundheitliche Risiken weitgehend auszuschließen und ausgeruht am Urlaubsort anzukommen, soll-ten Urlauber wissen, wo die besten Plätze im Flieger sind. Wer sich beim Abflug den Fenster- oder Gangplatz in der Reihe vor der Toilette geben lässt, hat die schlechtesten Aussichten für eine bequeme Reise: Der “Fensterplatz” hat in manchen Maschinen gar kein Fenster, die eigene Rückenlehne ist nicht verstellbar, die des Vordermanns allerdings schon. Ganz zu schweigen von den stark frequentierten Toiletten in vollbesetzten Flugzeugen und dem Lärm und den Gerüchen aus der Bordküche. Ganz anders sieht es aus, wenn man sich einen der Plätze in der ersten Reihe sichert: Verstellbare Rückenlehnen und viel Beinfreiheit. Schnelligkeit ist gefragt: Diese Plätze sind die begehrtesten. Dasselbe gilt in größeren Flugzeugen, wie einer Boeing 747, für die Reihen hinter den Notausgängen, den Trennwänden oder den Toiletten. Kurz: Alle Reihen ohne Vordermänner bieten Beinfreiheit und keine einengenden Rückenlehnen von vorne. In großen Maschinen, wie in einem Airbus 310 oder 330 oder einer Boeing 747, sind Plätze am Gang auf jeden Fall bequemer als Mittel- und Fenstersitze. Denn dort machen drängelnde Ellbogen das Essen zum akrobatischen Akt, der ständige Kampf um die Armlehnen zehrt an den Nerven und jeder Gang zur Toilette geht nur über die Sitznachbarn. Fernsehen und Filme an Bord: Ein netter Zeitvertreib für die oft quälend langen Stunden im Flieger. Doch auch Cineasten sollten auf die richtige Platzwahl achten. Wer zu nahe an der Leinwand sitzt, dem droht nach zwei Spielfilmen eine Genickstarre. Statt Kino lieber Fliegen mit Panoramablick? Vorsicht: Fensterplätze an den Tragflächen haben ihren Namen nicht verdient. Wer Flugangst hat oder wem leicht übel wird, der sollte im Flugzeug möglichst weit vorne sitzen, denn mögliche Turbulenzen machen sich weiter hinten stärker bemerkbar. Wer auf Nummer sicher gehen will, besorgt sich die Bestuhlungspläne seiner Airline und sucht sich den gebuchten Flugzeugtyp und damit auch die besten Sitzreihen aus. Die Pläne gibt es im Internet auf den jeweiligen Homepages, im Serviceteil der Flugpläne oder im Reisebüro. Am Check-In-Schalter sollte man deutlich sagen, wo man sitzen will. Wer sich auf gut Glück einen Platz zuweisen lässt, sitzt meistens nicht auf den besseren Plätzen. Am besten jedoch wartet man gar nicht erst bis zum Einchecken, sondern reserviert schon vorher den Wunschsitz. Bei den meisten Fluggesellschaften und Reisebüros geht das gleich bei der Buchung. Die Sitzplatz-Reservierung ist bei Linienflügen kostenlos, Charterflug-gesellschaften verlangen bis zu 30 Mark für diesen Service. Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair spart sich die ganze Sitzplatz-Diskussion: Bei dieser Airline herrscht freie Platzwahl. Einen Vorteil hat das System: Die Passagiere sind pünktlicher, denn der letzte sitzt bestimmt am schlechtesten.