Baby, Johnny and the
Mountain Lake Hotel

19 07 2010

Die USA haben ihren Status als Sehnsuchtsziel verloren. Ob es an den vielen Auflagen liegt, die Einreisende beachten müssen? Den kilometerlangen Warteschlangen an den Immigration-Schaltern und das nach zehn Flugstunden? Der Trip ist eine Tortur. Schade eigentlich, denn dort gibt es viele phänomenale Locations. Zum Beispiel das Mountain Lake Hotel in Virginia, bekannt als Drehort von Dirty Dancing. Ich glaube so ziemlich jeder in meinem Alter kennt den Film auswendig. 1986, Baby und Johnny, der See, die lustigen Abende im Clubhaus. Das Resort blickt übrigens auf eine ewige Historie zurück – seit 1857 amüsieren sich Urlauber dort. Foto © www.mountainlakehotel.com



Pantelleria -
Italiens exklusivste Insel

19 07 2010

14 auf 9 Kilometer misst dieses Eiland, auf dem auch Giorgio Armani ein Ferienhaus besitzt. Pantelleria liegt im Mittelmeer, zwischen Sizilien und Tunesien und ist per Fähre oder Flugzeug erreichbar, zum Beispiel ab Palermo. Und weil sich hier nicht Massen von Touristen tummeln, kann man schon ab 90 Euro pro Person in diesem phänomenal gelegenen und harmonisch in die schwarz-vulkanische Landschaft integrierten Hotel wohnen. Man ist unter sich, denn es gibt nur fünf Suiten und das Meer. www.pantelleriadreamhotel.com



Nette Menschen und kleine Boutiquen

21 04 2010

Im letzten Jahr waren wir das Erste mal auf der schönen Insel Mallorca. Da wir allerdings unseren Urlaub nicht direkt in der Hochburg von Mallorca, in L’Arenal, verbringen wollten, haben wir ein schönes Hotel in Playa de Muro (nähe Alcudia) gebucht.Am Flughafen von Palma haben wir nach dem Einsammeln unseres Gepäcks erst einmal unseren Mietwagen in Empfang genommen. Schnell war der Wagen mit unserem Gepäck beladen und los ging’s in den Aktivurlaub auf MallorcaAm nächsten Morgen wollten wir dann mit dem Mietwagen Mallorca entdecken. An den Hauptstrassen sind immer wieder die typisch Mallorquinische Boutiquen zu sehen. Zwischendurch sind wir angehalten und haben ein paar dieser Boutiquen besucht. Es gibt in diesen Boutiquen seht viele kitschigen Reiseandenken und Dekorationsartikel zu kaufen. Die mallorquinischen Boutiquen, gerade in den Urlaubshochburgen, sind ausschließlich auf den Tourismus ausgerichtet.Uns ist allerdings sofort positiv aufgefallen, dass ein Umschauen in den Boutiquen ohne Belästigung gut möglich ist.Daher Daumen hoch für die mallorquinischen Boutiquen.



Feeling Trashy Inside? - Lingerie aus L.A.

1 05 2009

Dann hast Du was mit Christina Aguilera, Drew Barrymore, Lindsay Lohan, Paris Hilton und diversen anderen Hollywood-Girls gemeinsam, die sich allesamt regelmäßig im Trashy-Lingerie-Shop in L.A. eindecken! Das Label betreibt einen ganzen Kasten voller absolut abgefahrener Unterwäsche, Kostüme, scharfe Dessous und Schuhe. Billig, willig, exzentrisch, gut. Einen Online-Shop gibt’s auch. Der Name trifft jedenfalls hundertprozentig zu und irgendwie muss man zugeben, die Dinger sind einzigartig – auch wenn ich nicht wüsste, zu welcher Gelegenheit ich mich (man sich) souverän in einem der Ensembles präsentieren könnte. Vielleicht als Clownbitch im nächsten Fasching. Trashy Lingerie, 402 North La Cienega Blvd. www.trashy.com - Foto © www.trashygirls.com



Gardasee goes Future

1 05 2009

Ach war das schön, als die Italiener noch nett und drollig waren und keine arroganten Schnösel, die einen um 13.50 Uhr nicht mehr setzen lassen, weil die Küche gleicht schließt und um 19 Uhr den Tisch nicht hergeben, weil er um 21 Uhr reserviert ist oder einen aus dem Hotel werfen wollen, weil man um 5 Uhr morgens Grissini auf der Terrasse gegessen hat. Man hat es ja nicht nötig! Geld? Spielt keine Rolle. Kann ich ja noch nachvollziehen, aber da ist noch so etwas wie Hospitality. Oder man ist in der falschen Branche. Genug der Spekulationen, die Arroganz der Gardasee-Gastgeber hatte Folgen - in den letzten Jahren blieben die Gäste weg. Oft, oft war ich am Gardasee, immer war es total overbooked. Aus, vorbei! Halbleere Clubs, gähnende Langweile mitten in der Hochsaison. Da fliegt man doch lieber in Länder, wo man mit offenen Armen empfangen wird (z.B. Türkei) oder fährt an Seen, wo man als Gast wirklich alles perfekt auf dem Silbertablett serviert bekommt (z.B. Österreich). Langsam scheinen die Norditaliener aufzuwachen und etwas für den Tourismus zu tun - schönes Beispiel: Der Malemi Beach Club in Lonato bei Desenzano. Die Küche hat GANZTÄGIG geöffnet, Gäste sind willkommen, und siehe das, der Laden ist von null auf Platz 1 eingestiegen. Bin gespannt, gleich packe ich meine Sachen, dann geht es los. Happy Weekend für alle! Foto © www.malemiclub.it



Back from Garda

1 05 2009

.. and very tired. Gestern sechs Stunden im Auto gesessen, eine halbe Stunde in einem stockfinsteren Tunnel auf der teuflischen Gardesana gestanden (niemals an einem Sonntag), der österreichischen Polizei 35 Euro per Kreditkarte gespendet, weil mein “Fahrzeug zu schnell war” und am Gardasee selbst die teuerste Sonnenbrille, die ich je gekauft habe, vom fahrenden Boot verloren. So viel zu den Bad News. Aber es gibt auch gute, zum Beispiel das Hotel Spaggia d’Oro. So schrullig, mediterran, altbacken, charmant, nonchalont und schick. Mit Pool und Steg und Blick auf die Einfahrt nach Salo: Boots-Kino all day long. Kann ich nur wärmstens empfehlen - auch als Restaurant. Zum Cappucino serviert der Ober (weiße Handschuhe hätten mich nicht gewundert) ein Tellerchen hausgemachtes Gebäck und nebenan kämmt einer den Rasen. Dolce Vita! DZ für 160 Euro / Nacht inkl. Frühstück. Foto © www.hotelspiaggiadoro.com



Posh versus Grunge

1 05 2009

Ein neuer Kulturkampf ist upcoming. Ich erinnere mich noch gut, als ich 14 war und Rapper gegen Metaler waren und da gab es auch noch die Popper. “Fällt der Poppern in den Dreck, ist der Scheitel weg” usw. In London ist der Kampf Posh vs. Grunge - ich würde das jetzt mal frei übersetzen mit Popper gegen lässige Styler - bereits voll im Gange. Die “Camden Caners”, die im Stadtteil Camden unterwegs sind, lassen sich coole Grunge-Looks raus, Ikone könnte Kirsten Dunst sein. Und dann sind da noch die “Boujis Boozers”, der Name ist angelehnt an den gleichnamigen Private Member Club. Mittlerweile ist auch die Webseite nur noch “auserwählten Gästen” vorbehalten: www.boujis.com. Wer sich da so rumtreibt? Kate Middleton und die Prinzen, die wiederum ihrerseits die Vorreiter der neo-konservativen Posh-Welle sind. So ungefähr: Wir kleiden uns wie unsere Eltern und trinken aber trotzdem Wodka bis zum umfallen. Ich persönlich hab’s ja nicht so mit Polohemden und Perlensteckern…. Was mir aber wirklich Gänsehaut bereitet? La Martina! In Berlin geht’s auch schon los, Stichwort: Kastanienallee kontra Ku’Damm.



Back from beautiful Trash-Town

1 05 2009

Die Ägäis vor mir, eine mittelschöne Halbinsel hinter mir, das zweit-trashigste Touri-Town das ich je gesehen habe (nach Belek) ganz in der Nähe. Bodrum hat viele Vorteile und ein paar Nachteile. In Bodum-City ein Fake-Shop nach dem anderen, ich habe einen mittleren Schock erlitten bei der Stadtbegehung. Überall dröhnt Techno aus den Boxen, das ständige “Gscht-gscht” der Verkäufer nervt, die Bar-Street ein Debakel! Wie anders war das Leben auf meinem Steg. Das Meer so sauber, die Luft so rein, Gold-Partikel im Wasser, der ständige Wind – schöner kann eine Küste kaum sein. Mit Blick auf die griechischen Inseln Kos, Pserimos und Kalimnos habe ich gechillt wie nie in meinem Leben. Reisen mit den Eltern bringen zwar 21 gemeinsame Essen mit sich, aber auch die Freiheit, alles tun zu können, ohne Rücksicht auf Mitreisende nehmen zu müssen. An dieser Stelle eine ganz persönliche Empfehlung: Die Tauchschule Paradise Found. Die lässigsten Tauchlehrer der Türkei. Garantiert! Foto © www.paradisefoundbodrum.com



Sir Rocco Forte erobert die Hotelwelt

5 04 2009

Sir Rocco Forte… Wer trägt einen so illustren Namen und überzieht Deutschland, bzw. Europa mit einem neuen Luxushotel-Konzept? 60 Jahre alt ist Sir Rocco, stammt aus eine englischen Adels-Familie mit italienischen Wurzeln, bereits sein Vater war im Hotel-Business tätig. Was man noch so liest: Er läuft Marathon und will Hotels kreieren, deren Konzept neu ist. “Relaxter Luxus” lautet das Stichwort. Frei übersetzt heißt das extreme Zimmerpreise (ab 400 Euro aufwärts) ohne Prunk und Plüsch. Tatsächlich sind die Hotels sehr schick und urban, in besten Lagen und mit besonderen Features ausgestattet. Sie befinden sich in gotischen Schlösschen (Frankfurt, Foto), im ehemaligen Stammhaus der Dresdner Bank am Prachtboulevard Unter den Linden (Berlin), haben High-End-Spas, großzügigen Suiten, kugelsichere Scheiben, superedles und dennoch dezentes Interieur etc. Ich persönlich finde die Namen der Hotels very charming - siehe Liste. Uneingeschränkt empfehlenswert, bloß das Kreditkarten-Limit müsste man vorher hochsetzen lassen!

Rocco Forte Hotels:

Hotel de Rome, Berlin

Hotel Amigo, Brüssel, Belgien

The St David’s Hotel & Spa, Cardiff, Wales

The Balmoral, Edinburgh, Schottland

Hotel Savoy, Florenz, Italien

Villa Kennedy, Frankfurt (Foto)

Le Richemond, Genf, Schweiz

Brown’s Hotel, London, England

The Lowry Hotel, Manchester, England

Hotel de Russie, Rom, Italien

Hotel Astoria, St. Petersburg, Russland

The Charles Hotel, München

Im Bau: Prag, Sizilien, Marrakesch, Jeddah, Abu Dhabi

www.roccofortehotels.com



Singapur: “Disneyland mit Prügelstrafe”

5 04 2009

Dieser lustige Name für Singapur ist nicht mir, sondern Christian Kracht eingefallen. Der Inselstaat geht seit einiger Zeit in die Tourismus-Offensive und erinnert bei der Image-Bildung gerne an die 20er-Jahre, als Singapur tatsächlich eine sündige und lebendige Metropole war. 2007 sieht es anders aus. Das Foto zeigt ein Hinweisschild aus der U-Bahn, 1.000 Singapur-Dollar entsprechen etwa 500 Euro. Zusätzlich möchte ich Hinweise des Auswärtigen Amts zitieren: “Nicht eingeführt werden dürfen: “Spielzeugwaffen, Kaugummi, (…) sowie pornographische Artikel.” Auf der Seite des Singapur-Zollamts stehen Kaugummis sogar an erster Stelle auf der Verboten-Liste, noch vor ähnlich bedenklichen Reisebegleitern wie Schlaftabletten, Psychopharmaka, Feuerzeugen in Pistolenform und Kautabak. Zeitschriften, Bücher, Radios und Medikamente dürfen zwar eingeführt werden, müssen aber vorher von diversen Behörden gecheckt und genehmigt werden. P.S.: Durians sind Stinkfrüchte.